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LAN Netzwerk einrichten

Computer-Netzwerkleitungen verlegen und ein komplettes PC-Netzwerk aufbauen – das können Sie selbst! Was Sie beim Aufbau eines LAN-Netzwerkes beachten müssen, und wie Sie WLAN-Modem, Router und Co. richtig anschließen, zeigen wir hier Schritt für Schritt.

Auch wenn Sie sich noch nicht mit dem Thema Netzwerk beschäftigt haben: Bei der nächsten Renovierung sollten Sie die dafür benötigten LAN-Leitungen gleich mit verlegen. Denn schon wenn Sie einen zweiten Computer mit dem vorhandenen Drucker betreiben möchten: Mit einem kleinen LAN-Netzwerk geht dies am einfachsten. Gleichzeitig können Sie einen Internetzugang für beliebige Orte in der ganzen Wohnung, ja sogar in Haus und Garten, schaffen.

Von Anfang an sollten Sie dabei allerdings planvoll zu Werke gehen. Anders als in der Elektroinstallation ist bei Computernetzwerken nämlich eine Sternstruktur nötig (siehe PRAXISTIPP). Das bedeutet: Alle Netzwerkkabel werden idealerweise an einem Punkt in Wohnung oder Haus zusammengeführt, an dieser Stelle können dann die benötigten Verbindungen besonders einfach hergestellt werden. Ähnlich wie in der Elektroinstallation werden fest verlegte Leitungen mit massivem Aderkern aus Kupfer ausgeführt, für die flexible Verlegung zu den Endgeräten werden hingegen sogenannte Patchkabel mit Adern aus einem feindrähtigen Litzenbündel verwendet.

Patchfeld & Patchkabel

Um eine hohe Verbindungsgeschwindigkeit mit mehreren Endgeräten pro Verbindungsstelle zu ermöglichen, werden Netzwerkkabel immer im Pärchen fest verlegt, entsprechend weisen Netzwerksteckdosen immer auch zwei Einsteckplätze auf. Fest verlegte Netzwerkkabel enden an den einzelnen Anschlussstellen in Netzwerksteckdosen, im Zentrum der Sternzusammenführung werden Sie am besten in einem sogenannten Patchfeld zusammengeführt.

Die Vielzahl der Adern – pro Leitung müssen immerhin jeweils acht Adern angeschlossen werden – macht eine besondere Installationstechnik nötig. Dabei werden die einzelnen Adern nicht abisoliert und per Hand angeschlossen, sondern an speziellen Reihenverbindern in Schneidklemmen gedrückt, die für einen elektrischen Anschluss sorgen. Dafür ist ein eigenes Werkzeug nötig, das sogenannte Auflegewerkzeug (siehe Bauanleitung LAN-Patchfeld verdrahten). Über das Patchfeld erhält jede Netzwerkleitung eine Buchse, die nun per Patchkabel mit einer anderen Buchse oder zum Beispiel einem Netzwerkverteiler, dem sogenannten Switch, verbunden werden kann. Erst der Switch macht aus der Verkabelung ein Netzwerk, denn dieses Gerät sorgt dafür, dass jedes der angeschlossenen Geräte mit jedem anderen Daten austauschen kann.

DSL-Router & Modem anschließen

Zusätzliche hier angeschlossene Geräte schaffen weitere Verbindungen: So kann ein DSL-Router alle angeschlossenen Geräte mit einer gemeinsam nutzbaren Internetverbindung versorgen, ein WLAN-Access Point (= Funk Zugangspunkt) stellt Funk-Verbindungsmöglichkeiten ins Netz her – oft ermöglicht auch schon der angeschlossene Router diese Möglichkeit.
PRAXISTIPP:
Entfernte Bereiche von Wohnung oder Haus können außerdem über Power-LAN angeschlossen werden: Hierbei wird statt eines Netzwerkkabels das Stromnetz zur Datenübertragung genutzt (siehe PRAXISTIPP).

Alternativ können Sie Verbindungen auch über weitere Distanzen mit Patchkabeln herstellen, die an beiden Seiten mit Netzwerksteckern versehen sind. Sollen die Leitungen allerdings durch Wände hindurch verlegt werden, müssen entweder Durchbrüche geschaffen werden, die größer als der Stecker einer solchen Leitung sind – oder Sie müssen die Stecker später selbst montieren – man spricht hier von crimpen (= bördeln).

Wichtig ist die richtige Auswahl des zu verlegenden Leitungstyps: Während eine Installation mit Auflegewerkzeug nur mit massiven Adern funktioniert, müssen zu crimpende Leitungen mit flexiblen, feindrähtigen Litzen ausgestattet sein. Wird der jeweils andere Leitungstyp verwendet, könnten die Anschlussverbindungen elektrisch nicht sicher arbeiten.

Netzwerkverbindungen funktionieren bis zu einer Ausdehnung von insgesamt gut 100 Metern störungsfrei. Um eine hohe Signalqualität sicherzustellen, verwenden Sie am besten im ganzen Netz geschirmtes Kabel, also mindestens den Leitungstyp FTP Cat-5 (FTP = Foiled twisted pair = Zwillingsleitung in Folie, Geschwindigkeitskategorie 5).

Für die Platzierung des WLAN Routers gilt: Wer ein starkes Signal möchte, der sollte ihn von Stahlbeton- und Holzwänden fernhalten. Kommt man aber nicht drum rum, dann helfen WLAN-Verteiler weiter, welche die Reichweite eines Funknetzwerkes erhöhen. Die allgemeine Übertragungsleistung von einem WLAN Router lässt sich an den Buchstaben hinter der technischen Normbeschreibung ablesen. Der momentane Standard ist eine Übertragungsgeschwindigkeit von 450 Megabit pro Sekunde.

Wer einen DSL-Anschluss bestellt hat, wird mit Splitter und Router ausgestattet – so gelingt der Anschluss des PC-Netzwerkes mit Internetanschluss:

 

1 Splitter: Diese für DSL nötige Frequenzweiche trennt die Bandbreite in DSL- und Telefonbereich

2 Telefondose: Sie stellt weiterhin die Verbindung zur Außenwelt her

3 Router: Er koppelt das lokale Netzwerk mit dem Internet. Viele Router ermöglichen WLAN (Funkverbindung zu Computern)

4 Power-LAN: Ermöglicht es, Computer ohne Netzwerkkabel zu verbinden (über Stromkabel

5 Stromanschluss: wird vom Router benötigt

6 Telefon und LAN werden am Router per Leitung angeschlossen

 

Siehe hier:

www.selbst.de/bauen-renovieren-artikel/elektro-lampen-leuchten/elektroinstallation/lan-netzwerk-einrichten-149382.html

So arbeitet man bei Microsoft und Google

Arbeiten, wo andere schwimmen gehen: Bei Google fehlt allerdings das Becken.

Wer bei Microsoft in Deutschland für immer seinen Schreibtisch räumen muss, kann sich glücklich schätzen. Dann wartet nicht die Arbeitsagentur, sondern ein ungewöhnlicher Arbeitsplatz in der neuen Zentrale in München Schwabing. Von den 1900 Mitarbeitern, die Ende des vorigen Jahres umgezogen sind, hat fast keiner mehr einen festen Schreibtisch. Jeden Morgen müssen sich die Angestellten erst einen freien Platz in dem 26 000 Quadratmeter großen Gebäude suchen. Die Heimatlosigkeit im Arbeitsalltag ist Teil eines Konzeptes, das Microsoft über zwei Jahre lang in Zusammenarbeit mit einem Fraunhofer-Institut entwickelt hat. Der Verlust des eigenen Schreibtisches soll ein Gewinn für den modernen Mitarbeiter sein.

 

Es darf übrigens auch zu Hause gearbeitet werden. Homeoffice hat den gleichen Stellenwert wie der Gang ins Büro. Microsoft macht keine Vorschriften, wer wo wie lange in der Zentrale seinen Teil zur Zukunft des amerikanischen Unternehmens beiträgt. Einzige Vorgabe der Geschäftsführung: Der tägliche Job muss erledigt werden. Microsoft-Chefin Sabine Bendiek nennt dies die „neue Welt des Arbeitens“ und schiebt hinterher: „Das klingt nach großen Worten, ist aber wirklich wahr.“ Das traditionelle Bürokonzept passe nicht in die digitale Welt, feste Schreibtische gebe es nicht mehr.

 

Der Computer mit Internetzugang ist die Voraussetzung, und auch die einzige, für das grenzenlose Arbeiten. Praktischerweise entwickelt Microsoft selbst seit vielen Jahren die dafür notwendige Software. Die Angestellten greifen erwartungsgemäß auf die Produkte aus dem eigenen Haus zurück. Neben den klassischen Officeprogrammen wie Outlook, Word, Excel und Powerpoint, die in der Bürowelt der Standard sind, kommen „One“-Produkte wie Drive für den Datenaustausch oder Note als digitales Notizbuch hinzu. Mit Skype wird telefoniert und gechattet.

Und selbst auf der Hardware findet sich das Microsoft-Logo. Für das mobile Arbeiten verteilt die Personalabteilung die Hybrid-Notebooks Surface und Surface Book. In den Besprechungsräumen hängt der Surface Hub, ein berührungsempfindlicher, in 4K auflösender Bildschirm in Größen von 55 oder 84 Zoll, mit Windows 10 als Betriebssystem, ausgestattet mit Kameras und Mikrofonen. Der Hub ist zugleich auch ein Whiteboard, also eine digitale Tafel, welche die handschriftliche Eingabe mit Stift erkennt. Der Hub versteht den Standard Miracast, so dass Mitarbeiter ihre Inhalte vom Notebook, Tablet oder Smartphone kabellos übertragen können.

 

Etwa 800 Kilometer nördlich von München, in Hamburg, hat ein anderes großes amerikanisches Unternehmen seine Deutschland-Zentrale. Google hat dort in einem zehnstöckigen Gebäude in der ABC-Straße neun Stockwerke gemietet. 500 Mitarbeiter steuern hier die Geschäfte des Internetgiganten. In den Großraumbüros auf den Bürostühlen hängen Jacken, auf den Schreibtischen stehen leere Tassen, Becher und Brauseflaschen. Die Rollcontainer sind mit Kekstüten, Taschentüchern und anderen privaten Dingen belegt. An den Monitoren hängen eigene Kopfhörer und kleben Post-its. Manche Mitarbeiter brauchen zwei Monitore, eine Tastatur und ein Notebook. Anderen reicht die Kombination aus Laptop und zweitem Bildschirm. Jeder hat seinen eigenen Schreibtisch. Das ist nur ein Unterschied zu Microsofts Zentrale in München. Verlässt man die Hauptarbeitszone, wird es bei Google bunt, witzig und thematisch.

Für die konkrete Umsetzung ist Jason Harper verantwortlich. „Die Zentrale in Hamburg habe ich gebaut“, sagt der Architekt. Der Mann im Kapuzenpulli meint natürlich die Inneneinrichtung. Auch die europäischen Zentralen in Zürich und Dublin hat er geplant. Die Stockwerke haben jeweils ein Thema. Besprechungsräume sehen mal aus wie ein Fernsehstudio mit Weltkarte an der Wand, ein Stadion mit einer Decke voller Fußbälle oder eine Kajüte mit runder Holztür. In der Kaffeeküche hängen Regenschirme von der Decke, auf dem nachempfundenen Sonnendeck lädt eine Hängematte ein, man kann zur Entspannung in einem Becken mit Schaumstoffwürfeln liegen und in Designersesseln Computerspiele wie Fifa 17 spielen. Hintergrundgespräche führen Mitarbeiter auf Startblöcken eines angedeuteten Schwimmbads, oder sie schreiben in einem stilisierten Ruderboot auf ihrem Notebook.

Erstmals erschienen auf:

www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/frohes-schaffen-so-arbeitet-man-bei-microsoft-und-google-14781862.html

Dropbox: Neue Funktionen für Unternehmen

Auf alle Daten problemlos zugreifen: Dropbox setzt auf den vernetzten Arbeitsplatz.

Mitte 2016 sorgte der Cloud-Service Dropbox noch für einen handfesten Skandal: Nach einem Daten-Hack 2012 waren weit mehr Accounts betroffen als ursprünglich gedacht – Cyber-Kriminelle verschafften sich Zugang zu über 68 Millionen Nutzerdaten. Diese Krise überstand das Unternehmen allerdings – und erweitert nun sein Angebot mit speziellen Funktionen für Unternehmen.

Frische Business-Funktionen

Das Arbeiten in der Cloud erfreut sich gerade bei Firmen immer größerer Beliebtheit. Dropbox baut deshalb neue Funktionen für das vernetzte Arbeiten ein, wie das Unternehmen per Pressemitteilung ankündigte. Mittels Smart Sync greifen Nutzer auf ihrem Desktop plattformübergreifend auf in der Cloud gespeicherte Daten zu. Das umständliche Navigieren innerhalb der App entfällt also. Smart Sync erfordert ein System ab Windows 7 oder OS X 10.9. Der Office-Dienst Paper erinnert derweil stark an Google Docs: Mitarbeiter erhalten gleichzeitig Zugriff auf Dokumente und Terminpläne, die sie bearbeiten können. Die Anwendung ist in 21 Sprachen verfügbar.

Drei neue Cloud-Abonnements

Dropbox stellt drei neue Abo-Modellefür Unternehmen vor. Das Basispaket kostet 10 Euro monatlich pro Nutzer und bietet unter anderem 2 Terabyte Speicherplatz, Smart Sync, differenzierte Berechtigungen, Nutzerverwaltung und ein zweistufiges Sicherheitssystem. Für 15 Euro monatlich pro Nutzer erhalten Kunden das Advanced-Modell mit unendlich viel Speicherplatz und zusätzlichen Optionen für die Administration. Dropbox bietet auch ein individuelles Enterprise-Paket an, bei dem sich Firmen ihre Inhalte selbst zusammenstellen und zusätzlichen Service erhalten.

Siehe hier:

Gionee M2017: Luxus-Smartphone mit gigantischem Akku vorgestellt

Der chinesische Luxus-Smartphone-Hersteller Gionee macht es anders als viele, die in diesem Geschäft tätig sind: Denn üblicherweise packen die Anbieter von “Edel-Smartphones” bestehende und meist nicht einmal besonders beindruckende Hardware in ein neues Gehäuse. Gionee hingegen will auch bei den inneren Werten überzeugen. Das Gionee M2017 ist trotz seiner edlen (aber sicherlich auch geschmacksabhängigen) Leder und Metall-Verpackung kein typischer Vertreter der Luxus-Smartphone-Kategorie: Denn das chinesische Smartphone, das ab 6. Januar in der 128-Gigabyte-Version für 6999 Yuan (rund 963 Euro) und für 16.999 Yuan (2340 Euro) zu haben sein wird, bietet ein echtes Alleinstellungsmerkmal bzw. Kaufargument: den Akku. Die Optik ist wohl nicht jedermanns Sache, die Technik hingegen kann (bis auf die CPU) überzeugen Denn das Gerät, das allerdings nur für den chinesischen Markt vorgesehen ist, bietet eine Batterie mit einer Kapazität von sage und schreibe 7000 mAh. Zum Vergleich: Ein Samsung Galaxy S7 Edge bringt 3600 mAh mit, beim Huawei Mate 9 sind es 4000 mAh.

Laut Angaben von Hersteller Gionee kann man damit theoretisch 32 Stunden ununterbrochen telefonieren und 26 Stunden lang ein Video ansehen. Der 7000-mAh-Akku hält bei moderater bzw. alltäglicher Nutzung mehrere Tage.

Doch für das Geld bekommt der Käufer eines M2017 nicht nur einen “fetten” Akku, sondern auch viele weitere Top-Spezifikationen. Das 5,7-Zoll-Display bietet QHD-Auflösung (in Curved-Variante), dazu kommen 6 Gigabyte Arbeitsspeicher. In Sachen Fotografie werden vorne eine 8-Megapixel-Optik und hinten zwei Kameras (12 und 13 MP) verbaut, letztere sollen wie das iPhone 7 Plus einen zweifachen optischen Zoom ermöglichen.

Wie Engadget anmerkt hat das Gionee M2017 aber eine Achillesferse: die CPU. Denn das Gerät bietet nur einen Snapdragon 653-Chipsatz. Dieser ist zwar nicht im strengen Sinne schlecht oder langsam, ein Snapdragon 821 wäre aber die bessere Wahl gewesen und hätte den Preis des Smartphones sicherlich auch nicht signifikant in die Höhe getrieben.

Gesichtet:

winfuture.de/news,95557.html

Stiftung Warentest checkt – Wo E-Mails am besten aufgehoben sind

In Zeiten, in denen fast jede Woche eine neue Hacker-Attacke auf E-Mail Provider bekannt wird, ist die Unsicherheit bei vielen Nutzern groß. Denn Mails verschickt fast jeder jeden Tag. Viele fragen sich: Ist mein Mail-Provider wirklich sicher?

Stiftung Warentest hat in seiner Oktoberausgabe 15 E-Mail-Dienste getestet. Gewonnen haben zwei Dienste, die noch relativ unbekannt, dafür aber sehr sicher sind. Verlierer im Test sind die wohl bekanntesten Dienste, an vorletzter Stelle Microsofts Outlook.com und an letzter Stelle Googles Gmail.

Die Verschlüsselung

Wer es besonders sicher will, der sollte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen. Durch diese wird verhindert, dass an einer Stelle der Übertragung Dritte Zugang zu den versendeten Mails haben. Dieses Verfahren funktioniert auch auf Tablets und Smartphones, bei vielen Programmen wie Outlook ist bereits ein Verschlüsselungsverfahren dabei, bei Outlook heißt dieses „S/Mime“. In den meisten Fällen müssen aber Sender und Empfänger eine Verschlüsselung nutzen, damit wirklich alles sicher ist.

Der Testsieger Mailbox.org mit der Gesamtnote „Sehr Gut“ bietet eine solche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie ein zweites Sicherungs-Verfahren an. Bei diesem wird der Schlüssel des Nutzers nicht privat auf einem Rechner gespeichert, sondern auf dem Server von Mailbox.org. Das ist bequem. Vorteil dabei ist, dass die Mails nun von allen Geräten gleichermaßen geschützt sind, Nachteil, dass Mailbox.org die Mails theoretisch einsehen könnte. Der Nutzer kann sich allerdings aussuchen, welche der Verschlüsselungs-Variante er bevorzugt.

Transportweg-Verschlüsselung

Wer keine Ende-zu-Ende-verschlüsselung nutzt, hat meist eine automatische Transportwegverschlüsselung (TLS) für seine Mails. Im Stiftung-Warentest-Test nutzten Freenetmail, GMX, Telekom und Web.de einen deutschen Sonderweg. Sie garantieren, dass sie untereinander alle Mails ihrer Kunden verschlüsselt übertragen. International ist hier der höhere Sicherheitsstandard Dane üblich. Diesen nutzen GMS, Mailbox.org, Mail.de, Posteo und Web.de

Die sicheren Testsieger: Mailbox.org und Posteo

Mailbox.org und Posteo erhalten im Test ein „Sehr Gut“ und kosten einen Euro pro Monat. Dafür bieten sie ein sehr hohes Maß an Sicherheit für die Nutzer. Einziger Wermutstropfen: Beide Dienste haben keine Smartphone-App.

Dafür lagern die Mails auf den Servern nie unverschlüsselt, werden nicht für Werbeeinblendungen ausgewertet und Mailverschlüsselung ist auch für Privatanwender einfach zu handhaben.

Die bequemen Verlierer: 1&1, Yahoo, Outlook.com, Gmail

Die bekannten Mail-Dienste 1&1, Yahoo, Outlook.com und Gmail belegen die letzten Plätze im Test, erreichen aber auch noch gerade so ein „Befriedigend“. Alle Dienste bekommen eigentlich gute Noten in der Bedienbarkeit und der Ausstattung ihrer Dienste. Sie fallen sogar durch besonders großen Speicher für Mails auf.

Abzug gab es vor allem für den schlechteren Datenschutz und den teilweise schlechten Schutz der Privatsphäre der Kunden. Dazu gab es Mängel im Kleingedruckten, also juristisch unzulässige Klauseln, die Kunden benachteiligen, und teilweise kritisches Datensendeverhalten.

Die Dienste sind also besonders bequem in der Handhabung, dafür aber auch besonders unsicher. Jeder Nutzer muss für sich selbst entscheiden, was für ihn wichtiger ist.

externer Link zum Artikel:

www.focus.de/

Exklusiver Praxis-Test: Aldi life eBooks

Über eine Million eBooks bietet Aldi life eBooks schon zum Start an. Dazu gibt es Apps für Smartphone und Tablet.

Geht’s um eBooks und eBook-Reader, denken viele zunächst an die beiden Platzhirsche im Lande: In Deutschland haben derzeit Amazon und die Tolino-Allianz (unter anderem Telekom, Thalia, Hugendubel, Weltbild und Libri) die Nase vorn. Nun stößt ein dritter Konkurrent dazu: Aldi! Der Discounter steigt ab sofort ins eBook-Geschäft ein. Zum Start gibt’s nicht nur einen eBook-Online-Shop mit umfangreichem Sortiment, sondern auch ein Medion-Tablet als Lesegerät. COMPUTER BILD nahm exklusiv beide Angebote unter die Lupe.

Zum Start macht Aldi alles richtig: Die eBook-Lese-App lässt sich bequem bedienen, der Kauf von eBooks gestaltet sich problemlos. Mit seinem eBook-Angebot dürfte Aldi den etablierten Buchshops gehörig einheizen, zumal Aldi schon eine eingeführte Marke ist und Millionen Kunden hat, die man unter anderem in den Filialen für das eBook-Angebot begeistern kann.

Pro

  • über 1 Million eBooks verfügbar
  • App für alle Systeme
  • komfortable Bedienung
  • gute Kopierschutz-Lösung

Einschätzung der Redaktion

gut

Einstieg leicht gemacht

Der eBook-Shop ist nicht das erste digitale Unterhaltungsangebot von Aldi. Seit einiger Zeit gibt es mit Aldi life Musik bereits einen Streamingdienst, den der Discounter gemeinsam mit Napster betreibt. Zudem bietet Aldi einen hauseigenen Fotoservice und mit Aldi Talk auch einen Mobilfunktarif an. Zum Start von Aldi life eBooks stehen über eine Million digitale Bücher und Comics zum Download bereit – inklusive aller Bestseller, versichert Aldi. Alle namhaften deutschen Verlage sind mit an Bord. Wer also auf der Suche nach dem neuen „Harry Potter“ oder den aktuellen Titeln von Jojo Moyes, Frank Schätzing oder Charlotte Link ist, wird bei Aldi life eBooks fündig. Allerdings nicht zum Discount-Preis: Die Buchpreise macht nicht Aldi, sondern der jeweilige Verlag – es gilt die Buchpreisbindung.

Apps für alle Systeme

Der Zugang zu Aldi life eBooks klappt per Smartphone-/Tablet-App oder über den Webbrowser. Die App gibt’s für Android, iOS und Windows Mobile. Um eBooks zu kaufen, ist eine (kostenlose) Registrierung bei Aldi life erforderlich – bei der übergeordneten Plattform, die neben dem Musik- auch das eBook-Angebot bereithält. Über Aldi life geht’s zum eBook-Online-Shop mit den digitalen Büchern im ePUB-Format. Die gekauften Titel wandern in eine Cloud, von wo sie sich auf jedes Gerät laden lassen, das mit dem Aldi-life-Konto verknüpft ist. Die Bezahlung erfolgt per PayPal, Kreditkarte oder mit einem sogenannten Guthaben-Bon. Das ist ein Aldi-Kassenzettel mit Guthaben-Code. Den gibt’s an jeder Aldi-Kasse zu kaufen – ideal etwa als Mitbringsel oder Geschenk.

» Test: Android-Tablet Medion E6912

iOS: eBook-Kauf über Umwege

Sowohl unter Android als auch Windows Mobile lassen sich neue eBooks direkt aus den jeweiligen Aldi-Lese-Apps kaufen und auf das Gerät laden. Das klappt unter iOS nicht: Wer über iPhone oder iPad ein neues eBook erwerben möchte, muss hierfür die Lese-App verlassen und den Aldi-Buchshop über einen Browser aufrufen. Das hat einen einfachen Grund: Jeder direkte Verweis in einer iOS-App auf ein kaufbares Produkt spült Apple 30 Prozent des Erlöses in die Kasse. Klar, dass die beteiligten Verlage das gern vermeiden würden. Aus demselben Grund bieten Tolino und Amazon unter iOS lediglich Lese-Apps ohne integrierte Kaufmöglichkeit an.

Aldis eBook-App macht Spaß

Die Aldi-Lese-App überzeugte im Praxis-Test auf Anhieb. Die Bedienung ist kinderleicht und erfolgt intuitiv; binnen weniger Minuten hat der Nutzer die wichtigsten Funktionen im Griff. Auf dem Smartphone oder dem Tablet reicht ein Wisch nach links oder rechts, um zu blättern. Ein Fingertipp in die Mitte des Displays ruft eine Bedienoberfläche auf, die an das iPod-Clickwheel von Apple erinnert. Über die lassen sich unter anderem Schriftart, Randabstände, Helligkeit oder Farbe der Seiten (Weiß, Schwarz, Grau, Sepia) einstellen. Fährt der Leser zwei Finger auf dem Display auseinander oder zusammen, vergrößert beziehungsweise verkleinert er die Schrift automatisch und passt sie dem Bildschirm an.

Gute Kopierschutz-Lösung

Prima: Mit Aldis eBook-System lassen sich mehrere sogenannte Adobe-IDs verwalten. Über den von Adobe entwickelten Kopierschutz wird der eBook-Leser als rechtmäßiger Besitzer des Buches identifiziert. Dank der Multi-ID-Funktion bei Aldi lassen sich so auch eBooks, die der Nutzer nicht über den Buchshop des Discounters gekauft hat, nachträglich mit dem Aldi-Konto verknüpfen und anschließend über die Aldi-App lesen.

Das Medion-Tablet E6912 verfügt über einen speziellen Lesemodus. Der spart Energie und soll so die Akkulaufzeit deutlich erhöhen.

Eingebaute Gedächtnisstütze

In der Aldi-Lese-App lassen sich auch Lesezeichen setzen. Praktisch: Markieren Sie etwa am Smartphone eine Seite mit einem Lesezeichen und lesen Sie das Buch später auf einem anderen Gerät weiter, zum Beispiel auf einem Tablet, wird das Lesezeichen wieder aufgerufen – die Aldi-Cloud synchronisiert automatisch sämtliche Einstellungen über alle Geräte hinweg. Voraussetzung: Alle Geräte sind mit demselben Aldi-life-Konto angemeldet.

Androide als eBook-Reader

Auch das passende Gerät zum eBook-Angebot gibt es bei Aldi: Parallel zum Start des eBook-Angebots bieten Aldi Nord und Süd das kompakte Medion-Android-Tablet E6912 an – für 129 Euro. Das gibt’s in den Nord-Filialen zum Launch des eBook-Angebots und solange der Vorrat reicht. Aldi Süd plant, das Tablet dauerhaft ins Sortiment aufzunehmen. Das Tablet liegt ab 20. Oktober in den Regalen des Discounters – an diesem Tag öffnet auch der eBook-Shop.

 

Fazit: Aldi life eBooks

Zum Start macht Aldi alles richtig: Die eBook-Lese-App lässt sich bequem bedienen, der Kauf von eBooks gestaltet sich problemlos. Mit seinem eBook-Angebot dürfte Aldi den etablierten Buchshops gehörig einheizen, zumal Aldi schon eine eingeführte Marke ist und Millionen Kunden hat, die man unter anderem in den Filialen für das eBook-Angebot begeistern kann.

Zur Internetseite:

www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-App-Check-Aldi-life-eBooks-16457205.html

Viele Rücksendungen: Amazon-Prime-Kunde erhält Kontensperrung

 

Viele Rücksendungen

Einem Amazon-Prime-Kunden aus Berlin, der viel Kinderkleidung zurückschickte, ist das Konto gesperrt worden. Auch seine Frau darf nicht mehr bei Amazon einkaufen. Ab welcher Anzahl an Rücksendungen ein Konto gesperrt wird, sagt der Konzern nicht.

Wegen einer “außergewöhnlich hohen Anzahl” zurückgesandter Artikel hat Amazon das Konto eines Berliner Kunden geschlossen. Das berichtet der Express. In einer E-Mail zur endgültigen Kontenschließung hieß es laut dem Bericht: “Nach eingehender Überprüfung haben wir festgestellt, dass Sie unberechtigt Artikel reklamiert haben. Wie angekündigt, können wir daher zukünftig leider keine weiteren Bestellungen entgegennehmen und schließen Ihr Amazon.de-Konto mit sofortiger Wirkung.” Auch das Konto seiner Frau wurde gesperrt.

Der gesperrte Prime-Kunde Uwe R. erläuterte dem Express: “Ich habe fünf Kinder. Wenn ich für sie Kleidung kaufte, habe ich natürlich in verschiedenen Größen bestellt, das zurückgeschickt, was nicht passte.” Amazon lehnt es ab, Angaben dazu zu machen, ab welcher Anzahl an Rücksendungen ein Konto gesperrt wird. Unternehmenssprecher Daniel Kälicke sagte Golem.de auf Anfrage: “Zu einer Kontosperrung kommt es nur bei Übereinstimmung verschiedener elementarer Kriterien eines Kontos mit einem Kundenkonto, bei dem es berechtigte Gründe für eine Kontoschließung gibt. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir aus Datenschutzgründen den Grund der Sperrung einzelner Kundenkonten nicht nennen können.”

Amazon darf das

Der IT-Anwalt Christian Solmecke hatte Golem.de zu ähnlichen Fällen im Jahr 2013 erklärt, dass auch beim Online-Shopping der Grundsatz der Privatautonomie gelte. Das bedeute, dass Amazon selbst entscheiden darf, mit welchen Kunden Verträge abgeschlossen werden sollen.

Andererseits dürfe Kunden, die von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen, nicht ohne weiteres das Konto gesperrt werden, selbst wenn sie übermäßig viele Artikel zurückschicken. “Dies hätte sonst eine Aushöhlung des gesetzlichen Widerrufsrechts zur Folge. So könnten Kunden aus Sorge vor Sperrung des Accounts von der Rücksendung von Artikeln abgehalten werden, obwohl ihnen dieses Recht gesetzlich zusteht. Eine solche Situation würde nicht dem Willen des Gesetzgebers entsprechen.”

Zu berücksichtigen sei jedoch, dass Amazon über das gesetzliche Widerrufsrecht hinaus freiwillig ein weitergehendes Rückgaberecht einräumt. So dürften Artikel im Rahmen der sogenannten Rücksendegarantie innerhalb von 30 Tagen zurückgesandt werden.  (asa)

 

Zuerst erschienen auf:

http://www.golem.de/news/

Doom: Die offiziellen Systemanforderungen – GTX 970 empfohlen

Bei Steam finden sich mittlerweile die offiziellen Systemanforderungen für den kommenden id-Shooter ‘Doom’. Im Verhältnis zu früheren id-Software-Spielen wirken die Anforderungen für die derzeit verfügbare Hardware geradezu  human. Mindestens sollten demnach eine CPU vom Typ Intel Core i5-2400 oder AMD FX-8320, acht Gigabyte RAM und eine 2-GB-VGA vom Typ Nvidia GeForce GTX 670 oder AMD Radeon HD 7870 verbaut sein.

Empfohlen werden eine CPU vom Typ Intel Core i7-3770 oder AMD FX-8350, wieder acht Gigabyte RAM und einer 4-GB-VGA vom Typ Nvidia GeForce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290.

Zudem sollte die Festplatte über 55 Gigabyte freien Speicherplatz verfügen und eine schnelle Internetanbindung für den Multiplayer Zur Verfügung stehen.

Minimale Systemanforderung:

  • OS: Windows 7 / 8.1 / 10 (64-Bit-Versionen)
  • CPU: Intel Core i5-2400 / AMD FX-8320 oder besser
  • RAM: 8 GB
  • VGA: Nvidia GTX 670 (2 GB) / AMD Radeon HD 7870 (2 GB)
  • HDD: 55 GB verfügbarer Speicherplatz
  • Sonstiges: Zur Aktivierung wird ein kostenloser STEAM-Account benötigt sowie eine schnelle Internetverbindung zum Spielen des Multiplayer-Modus und SnapMap.

Empfohlene Systemanforderung:

  • OS: Windows 7 / 8.1 / 10 (64-Bit-Versionen)
  • CPU: Intel Core i7-3770 / AMD FX-8350 oder besser
  • RAM: 8 GB
  • VGA: Nvidia GTX 970 (4 GB) / AMD Radeon R9 290 (4 GB)
  • HDD: 55 GB verfügbarer Speicherplatz
  • Sonstiges: Zur Aktivierung wird ein kostenloser STEAM-Account benötigt sowie eine schnelle Internetverbindung zum Spielen des Multiplayer-Modus und SnapMap.

 

Aufgespürt:

www.tweakpc.de/news/36961/doom-die-offiziellen-systemanforderungen-gtx-970-empfohlen

Netzpolitik – Google verbietet Werbung für Kredite mit horrenden Zinsen

Der Internetriese Google verbietet bald Werbeanzeigen für Kleinkredite mit extrem hohen Zinsen, die Kunden in eine Schuldenfalle treiben können. Ab 13. Juli würden Anzeigen für Kredite dieser Art auf Google nicht mehr veröffentlicht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Betroffen seien unter anderem Geldverleiher, die eine Rückzahlung binnen 60 Tagen verlangten.

In den USA richte sich die Maßnahme zudem gegen Kredite mit einem jährlichen Zinssatz von 36 Prozent und mehr.

Im Kern geht es um sogenannte Payday Loans – also Kredite, die mit dem nächsten Gehalt automatisch beglichen werden. Allerdings geraten Kunden dieser Angebote oft in einen Schuldenkreislauf, da die Zinssätze meist horrend hoch sind.

Schutz für Nutzer

“Diese Änderung soll unsere Nutzer von irreführenden oder gefährlichen Finanzprodukten schützen”, erklärte Google. Anzeigen für Hypotheken, Autokredite, Studentendarlehen oder Kreditkarten sind demnach nicht betroffen. Nutzer, die nach Kleinkrediten Ausschau halten, bekommen sie künftig nur noch als Suchergebnis angezeigt – aber nicht mehr als Werbeanzeige.

Verbraucherschützer begrüßten die Ankündigung von Google. Damit würden Kleinkredite “wie Sprengstoff und Tabak als gefährliche Produkte” gekennzeichnet, erklärte Wade Henderson von der Leadership Conference on Civil and Human Rights.

Original-Quelle:

derstandard.at/2000036813922/

Netzausbau: Die USA investieren doppelt so viel wie Europa

Ericsson baut Mobilfunknetze in aller Welt. Damit arbeitet der Konzern mit am Fundament für die digitale Transformation, die Wirtschaft und Gesellschaft revolutioniert. 10 bis 15 Jahre werde es noch dauern, so Konzernchef Hans Vestberg, bis der Übergang in die Netzgesellschaft abgeschlossen ist.

Die Welt: Herr Vestberg, Apple wehrt sich gerade im Grundsatz gegen den staatlichen Zugriff auf die Nutzerdaten. Steht Ericsson hier an Apples Seite?

Hans Vestberg: Wenn alles miteinander verbunden wird, haben wir drei Herausforderungen: Datensicherheit, Datenschutz und Datenzuverlässigkeit. Wir müssen sichergehen, dass jeder über seine Daten bestimmen kann. Das ist bisher nicht so. Niemand sollte ohne Erlaubnis an die Daten gelangen.

Die Welt: Das klingt nach einem Bekenntnis für Apple.

Vestberg: Ich kenne in diesem Fall nur die öffentlichen Informationen und bin vorsichtig in der Einschätzung. Grundsätzlich gilt aber, dass diese Herausforderungen kein Unternehmen und keine Regierung allein lösen kann. Nicht mal Apple. Es muss einen Dialog zwischen allen Betroffenen geben. Das ist unser Ansatz. Wir sind in 180 Ländern vertreten und damit womöglich der globalste Konzern überhaupt. Wir müssen diese Dinge mit den Regierungen und mit unseren Kunden diskutieren, um hier weiterzukommen.

Die Welt: Und um am Ende Hintertüren in die Produkte einzubauen?

Vestberg: Hintertüren sind eine schlechte Idee. Aber wir brauchen in irgendeiner Weise Regeln, mit denen man sich auch gegen Kriminelle wehren kann, die es immer geben wird. Das kann aber kein Unternehmen allein lösen.

Die Welt: Die Transformation in die digitale Welt geschieht schneller, als wir es bei der Industrialisierung gesehen haben. Können wir uns in dieser Geschwindigkeit anpassen?

Vestberg: Verbraucher schaffen das schnell, das sehen wir schon. Industrien tun sich schwerer, weil sie ihr Erbe mitschleppen. Regierungen und Gesellschaften werden möglicherweise die letzten sein. Für den Übergang in die Netzgesellschaft werden wir zehn bis 15 Jahre brauchen. Ich glaube, dass sich heute noch niemand wirklich vorstellen kann, wie viel sich in dieser Zeit durch die Digitalisierung ändern wird. Wir werden viele neue Unternehmen sehen.

Die Welt: Viele Unternehmen und Jobs werden dabei auf der Strecke bleiben.

Vestberg: Es stimmt, wir werden große Effizienzgewinne sehen in dieser Transformation. Aber alle Studien zeigen, dass wir am Ende mehr Jobs aufbauen, als wir verlieren. Die Frage ist nur, wie lang man sich mit der Transformation Zeit lässt. Je länger man wartet, desto größer wird der Wandel und damit auch der Einschnitt sein, bis diese neuen Jobs entstehen. Wir haben bereits mehrere dieser Revolutionen erlebt, und alle haben zu diesem Ergebnis geführt. Man kann das mit Gesetzen beschleunigen oder verlangsamen, aber die technologische Revolution und die Netzwerk-Gesellschaft wird das nicht aufhalten.

Die Welt: Veränderungen sind schon jetzt absehbar. Google und Facebook experimentieren mit Drohnen und Ballons, um Internet in entlegene Regionen zu bringen. Verschläft Ericsson als Netzausrüster dort eine Entwicklung?

Vestberg: Wir haben das auch getestet. Aber Drohnen und Ballons sind nicht Bestandteil unseres Geschäftes. Das Hauptproblem liegt woanders. In fünf Jahren wird es 1,7 Milliarden Menschen geben, die keinen Internet-Anschluss nutzen. Aber nur 300 Millionen davon sind außerhalb der Reichweite eines Netzes. Das heißt, dass 1,4 Milliarden Menschen eine Verbindung in irgendeiner Form haben könnten, sie aber nicht nutzen.

Die Welt: Warum?

Vestberg: Das hat mehrere Gründe. Analphabetismus gehört dazu. Einigen wird schlichtweg der Strom fehlen. Viele werden sich ein Endgerät nicht leisten können. Wir wissen aus Studien, dass 100 Millionen Menschen mehr sich ein Smartphone kaufen, wenn der Kaufpreis um zehn Dollar zurückgeht. An diesen Problemen müssen wir arbeiten. Die Regierungen müssen verstehen, dass sie das Leben dieser 1,4 Milliarden Menschen verbessern können, wenn sie diese Technologien auch nutzen können.

Die Welt: Facebook hat versucht, kostenloses Internet über Mobilfunknetze in Indien anzubieten. Aus Gründen der Netzneutralität hat der Regulierer es unterbunden.

Vestberg: Es kommt darauf an, wie man es macht. Wenn Regierungen beispielsweise Angebote für Fort- und Ausbildung kostenlos über das Mobilfunknetz anbieten, sollte das in Ordnung sein.

Die Welt: Facebook hat ein kostenloses Angebot gemacht.

Vestberg: Mit einer begrenzten Auswahl an Anwendungen. Das war ihre Entscheidung, dazu möchte ich mich nicht weiter äußern.

Die Welt: Werden Unternehmen wie Google und Facebook zu Netzbetreibern?

Vestberg: Google macht in den USA schon entsprechende Angebote. Die Grenzen werden künftig in vielen Fällen immer weniger deutlich sein.

Die Welt: Ein Problem für Ericsson?

Vestberg: Nein, denn auch diese Unternehmen sind unsere Kunden. Auf absehbare Zukunft machen wir unser Geschäft natürlich in der Hauptsache mit den klassischen Netzbetreibern. Aber wir werden auch mit neuen Anbietern zusammenarbeiten, wie wir es schon jetzt teilweise machen. 2020 wollen wir bis zu einem Viertel unseres Umsatzes mit Anbietern machen, die nicht klassische Netzbetreiber sind.

Die Welt: Vorerst geht es um immer schnellere Netze. Brauchen wir das eigentlich? Mein Smartphone ist heute schon schneller, als ich lesen kann.

Vestberg: Bislang hat der private Nutzer unseren Takt angegeben. Wir kommen von den Handy-Gesprächen über das mobile Internet bis hin zum noch schnelleren mobilen Breitband-Internet, wie wir es nun mit der vierten Generation des Mobilfunks, mit LTE, sehen. Jetzt stehen wir an einem Wendepunkt, wo es nicht mehr nur um den privaten Nutzer geht. Es geht nicht mehr nur um Geschwindigkeit.

Die Welt: Worum geht es dann?

Vestberg: Es geht jetzt um die vollständige Vernetzung. In Deutschland ist von Industrie 4.0 die Rede, also Vernetzung innerhalb der Produktion. Aber das geht natürlich noch viel weiter. Die fünfte Generation des Mobilfunks ist für ganz andere Einsatzszenarien ausgelegt.

Die Welt: Was haben wir davon?

Vestberg: Zu den frühen 5G-Anwendungen gehören Dinge wie ultrahochauflösendes Fernsehen über Mobilfunk, also die vierfache HD-Auflösung. Hier geht es um Geschwindigkeit. Oder das taktile Internet, bei dem Sie beispielsweise Drohnen mit Sensoren ausstatten können, sodass Sie auch ohne Sichtverbindungen fühlen können, wenn sich die Drohne einem Hindernis nähert. 5G ermöglicht außerdem selbstfahrende Autos, die sich gegenseitig warnen. Bei diesen Anwendungen sind kurze Reaktionszeiten im Netz wichtig. In vielen Fällen, wir reden dann vom Internet der Dinge, geht es aber vor allem auch um den geringen Stromverbrauch, sodass Sensoren mehrere Jahre Informationen übertragen können, ohne dass ihre Batterie ausgetauscht werden muss.

Die Welt: Jeder will jetzt der Erste sein: Südkorea hat die fünfte Generation des Mobilfunks für die Olympischen Spiele 2018 angekündigt, Europa will 2020 so weit sein, Netzbetreiber in den USA starten schon in diesem Jahr ihre Tests. Wer wird das Rennen gewinnen?

Vestberg: Am Ende ist es eine Sache der Standardisierung. Kommerziell kann man nicht vor 2020 anfangen, weil dann erst die Standards weltweit feststehen. Südkorea war schon bei 4G früh dran.

Die Welt: Und Europa?

Vestberg: Wir arbeiten in Europa schon länger an 5G. Die Netzbetreiber zeigen großes Interesse. Aber wenn wir uns 4G ansehen, hatten Ende vergangenen Jahres erst 35 Prozent der Nutzer einen 4G-Anschluss. 60 Prozent der Menschen könnten 4G schon nutzen. In Südkorea nutzen es schon mehr als 80 Prozent.

Die Welt: Warum geht das so langsam?

Vestberg: In den vergangenen acht Jahren haben die USA doppelt so viel Geld in ihre Netze investiert wie Europa. Natürlich würde ich Europa auch gern weiter vorn sehen. Ericsson gibt 60 Prozent seiner Forschungsausgaben – 2,4 Milliarden Euro im Jahr – auf diesem Kontinent aus.

Die Welt: Sollte Europa mehr investieren?

Vestberg: Europa sollte mobiles Breitband und Cloud Computing mit als die wichtigsten Treiber von Wirtschaftswachstum verstehen und hier weiter führend mitspielen, so wie es in der Vergangenheit schon einmal war. Digitalisierung ist wichtig, um neue Jobs, Produkte und Unternehmen entstehen zu lassen.

Die Welt: Die EU arbeitet am gemeinsamen digitalen Binnenmarkt.

Vestberg: Das ist auch sehr wichtig, denn Protektionismus passt nicht zur Natur von Daten, die nicht an Landesgrenzen halt machen. Natürlich muss es Regeln geben für Cybersicherheit, Datenschutz und Urheberrecht. Aber die meisten Staaten haben erkannt, wie wichtig das ist. Inzwischen gibt es Pläne zum Breitbandausbau in fast 140 Ländern weltweit. Die fortschreitende Digitalisierung ist dann der nächste Schritt, über den in vielen Ländern nachgedacht wird.

Die Welt: Muss man denn immer der Erste sein?

Vestberg: Nein, aber man sollte dabei sein, wenn es den größten Nutzen bringt. Das muss nicht immer am Anfang einer Technologie sein. Aber wenn man zu spät ist, besteht die Gefahr, dass die Umwälzungen sehr groß werden.

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www.welt.de/wirtschaft

Microsoft: Neue ISO-Images von Windows 10 beinhalten das Februar-Update

Microsoft hat über das MSDN und Technet neue ISO-Abbilder von Windows 10 veröffentlicht. Sie beinhalten kumulative Updates und vereinfachen damit Neuinstallationen.

Microsoft hat für die Neuinstallation von Windows 10 neue Images bereitgestellt. Die Windows-10-Abbilder werden zwar weiterhin als Version 1511 alias Build 10586 betitelt, doch Microsoft hat diese Version jetzt noch einmal aktualisiert und setzt den Zusatz “Updated Feb 2016” dahinter.

Damit beinhalten die Images bereits Updates, die bis zum Februar 2016 veröffentlicht wurden. Für Anwender ist das praktisch. Sie müssen nicht selbst neue Abbilder erzeugen und sparen sich die dann notwendigen Aktualisierungen nach der Neuinstallation. Die Integration der letzten kumulativen Updates stellt gewissermaßen ein Mini-Service-Pack dar. Und wie zu Windows-7-Zeiten gibt es einen neuen Datenträger.

Die neue Version 1511 (10586.104) beinhaltet noch nicht das vor wenigen Tagen erschienene größere März-Update (10586.122), das einige Fehler behebt. Eine Aktualisierung muss der Anwender nach der Neuinstallation dementsprechend durchführen.

Die aktualisierte Februar-Fassung von Windows 10 der Version 1511 (10586.104) wird auch über den kostenlosen Upgrade-Prozess bereits seit einigen Wochen ausgeliefert, wie wir bei einer Neuinstallation vor kurzem feststellten. Wer also jetzt ein Windows-7- oder Windows-8.x-Gerät aktualisiert, spart sich den Download zahlreicher Updates, da die kumulativen Updates mit in das Abbild integriert wurden.

Über das Media Creation Tool gelang uns der Download des neuen ISO-Images hingegen noch nicht. Dieses Werkzeug wurde bereits modifiziert und zeigt die Version 10586.117 an. Es sollte also ebenfalls ein aktualisiertes Build herunterladen, wir erhalten unter Windows 7 jedoch nur eine Fehlermeldung. Wer einen Technet- oder MSDN-Zugang hat, kann die Images direkt herunterladen.  (as)

Artikel-Quelle:

www.golem.de

Notebooks & Laptops – immer noch empfindlicher, als man denkt

Notebooks bzw. Laptops haben schon seit längerer Zeit die Desktop-PC’s bei den Verkaufszahlen überholt. Mobiles Computing ist einfach der derzeitige Trend. Dabei ist bei Notebooks vielen Anwendern nicht klar, dass die Teile, obwohl für den mobilen Einsatz konzipiert, im Grunde ziemlich empfindlich sind. Inzwischen werden zwar immer mehr Notebooks mit einem SSD-Laufwerk ausgestattet, aber es sind noch genug Notebooks mit herkömmlicher Festplatte im Angebot. Dabei muss man wissen, dass herkömmliche Festplatten gerade im Betrieb ehr empfindlich bei Stößen oder Erschütterungen sind. Man sieht immer wieder Leute, wie sie ihr laufendes Notebook herumtragen und es dann etwas unsanft auf den Tisch stellen. Dabei kann es schon zu einem Schaden an der Festplatte kommen und der Rechner verweigert seinen Dienst.

In den meisten Fällen sind dann die Computernutzer hilflos, weil ihnen einmal das Wissen fehlt, so einen Schaden zu beheben, zum anderen fehlt ihnen auch das Werkzeug, ihr Notebook selbst zu reparieren. Das Problem mit einer defekten Festplatte ist ja, dass die Leute in den seltensten Fällen wirklich regelmäßig ihre Daten sichern. Es gibt also fast immer nur eine Version ihrer wichtigen Daten und die liegt auf der Festplatte im Notebook. Um diese von einer defekten Festplatte wiederherzustellen, muss man sich dann an einen Notebook Service Berlin wenden. Ein Notebook Notdienst hat die Fähigkeit und das Handwerkszeug, um die Daten zu sichern. Darüber hinaus ist es natürlich kein Problem für einen Fachbetrieb, die Festplatte auszutauschen. Es ist auch sehr ratsam, dies von einem Notebook-Fachmann durchführen zu lassen, gerade bei Notebooks bzw. Laptops kann ein Austausch der Festplatte mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden sein und die Gefahr, dabei an dem empfindlichen Plastikgehäuse etwas kaputt zu machen, ist für einen Laien sehr groß. Eine gewisse Erfahrung sollte man für derartige Arbeiten haben.

Überschätzen Sie sich nicht, geben Sie Ihr Gerät und Ihre Daten lieber in die Hände eines erfahrenen Notebook Service Dienstes. Im Internet finden Sie genug Notebook Service Dienstleister in Ihrer Nähe. 

Google Chef-Designer: Windows 10 funktioniert immer noch wie XP

Geht es nach Googles Design-Chef, so ist Windows 10 nichts weiter als ein aufgefrischtes Windows XP. Der Mann hinter dem mit Android 5.0 eingeführten “Material-Design” hält offensichtlich nicht viel von den Fähigkeiten seiner Kollegen bei Microsoft. Matias Duarte, der bei Google als Vice President of Design für die Optik von Android und den diversen hauseigenen Apps hauptverantwortlich ist, ließ über Twitter eine Reihe von abfälligen Bemerkungen los, in denen er die Optik von Windows 10 massiv kritisierte. Offenbar ist er der Meinung, dass auch die neueste Version des Microsoft-Betriebssystems weiterhin ein altbackenes Interface-Design nutzt.
Er habe kürzlich ein Microsoft Surface Pro 4 zusammen mit Windows 10 in Betrieb genommen, berichtete Duarte gestern. Dabei sei er sich nicht sicher, warum er sich darauf gefreut habe, etwas neues auszuprobieren, denn im Grunde sei Windows 10 auch nur ein Windows XP mit einem “Flat-Design”-Skin, ätzte der Google-Designer. Das Ganze versah er mit dem Hashtag “#FutureNot”, was wohl so viel bedeuten sollte, dass die Optik keineswegs zukunftsträchtig sei.
Wenig später legte Duarte noch einmal nach und erklärte, dass Windows 10 eher aussehe, wie Windows vor 10 Jahren. Es dauerte nicht lange, bis seine Äußerungen von ersten Medien aufgegriffen wurden, doch Googles Chef-Gestalter stellte umgehend klar, dass es ihm nicht so sehr um die Design-Sprache von Windows 10 ging als vielmehr um die Art des Umgangs mit dem Betriebssystem. So habe er schlichtweg ein deutlich “anderes und spannendes Paradigma” erwartet, doch leider sei Windows 10 auf den ersten Blick unverändert, hieß es. Er sei von Apple enttäuscht worden, was die Weiterentwicklung der Art des Umgangs mit einem Desktop-Betriebssystem angeht, sagte Duarte. Deshalb sei seine Hoffnung groß gewesen, von Microsoft Neuerungen zu sehen, doch auch in dieser Hinsicht habe es nun eine Enttäuschung gegeben.

Nachdem er diverse Antworten von anderen Twitter-Usern bekommen hatte, machte Duarte abschließend auch noch einmal klar, was er mit seinen anfänglichen Tweets eigentlich meinte. Er habe stets gemocht, was Microsoft mit Windows 8 versucht habe – nämlich das Paradigma zu ändern, also sich von Altbekanntem zugunsten neuer Ideen zu verabschieden. Er habe kein Problem damit, “wie Windows 10 aussieht”, sondern damit, dass es “genauso funktioniert wie XP”, hieß es weiter.

Was für viele Anwender heute “ein Feature ist”, sei für ihn keineswegs der Fall. Er selbst wäre wohl äußerst enttäuscht, wenn Android in zehn Jahren immer noch auf die gleiche Art und Weise funktionieren würde, gab Duarte zu. Er selbst ist in Sachen Interface-Design keineswegs ein unbeschriebens Blatt. Vor der Umstellung von Android auf das mit flachen und oft geometrischen Formen arbeitende Material-Design, war Duarte unter anderem für die Optik von Palms WebOS verantwortlich, das noch heute als richtungsweisend in Sachen UI-Design gilt.

 

Originalbeitrag:

winfuture.de/

DSL- und Kabelpakete im Tarifvergleich – Die Internet-Flatrate-Schnäppchen im Januar

Wer einen günstigen Internettarif mit Telefonanschluss sucht, stößt auf zahlreiche Angebote der DSL- und Kabelanbieter. Jeden Monat kommen neue Komplettpakete auf den Markt. Doch wie erkennt man das beste Schnäppchen – bei dem dann auch die Leistung stimmt?

Das unabhängige Verbraucherportal Verivox, Tarifpartner von Focus Online, zeigt, bei welchen DSL- und Kabelanbietern Kunden im Januar die attraktivsten Aktionsangebote zum kleinsten Preis erhalten. Außerdem liefert Verivox eine Vorschau auf den kommenden Vectoring-Ausbau.

Schnell & günstig ins Internet: Die Top-Angebote im Januar

Unter 20 Euro zahlen Neukunden beim Schnäppchen des Monats: Der Vodafone-Tarif Internet & Phone DSL 16 kostet gerade 19,61 Euro. Die maximale Surfgeschwindigkeit von bis zu 16 Mbit pro Sekunde ist dabei für den durchschnittlichen Nutzer ausreichend.

 

Mehr Geschwindigkeit gibt’s bei Vodafone Kabel Deutschland: Für Highspeed bis zu 100 Mbit/s zahlen Neukunden 23,32 Euro im Monat. In Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen gilt das Angebot von Unitymedia: Bis zu 120 Mbit/s Datenvolumen kosten 26,24 Euro.

Die Preise wurden über 24 Monate berechnet und beinhalten Rabatte wie grundgebührfreie Monate oder reduzierte Einrichtungskosten.

Das ändert sich 2016:  Noch mehr Speed beim Surfen

Das Internet in Deutschland wird immer rasanter: Im kommenden Jahr soll das herkömmliche Kupferleitungsnetz im großen Umfang aufgerüstet werden – ganz ohne Grabungsarbeiten.

Was müssen Verbraucher dazu wissen?

  • Mit der sogenannten Vectoring-Technik werden Geschwindigkeiten bis zu 100 Mbit/s erreicht – das ist doppelt so viel wie bisher bei VDSL und schließt die Geschwindigkeitslücke zu den Kabelnetzen.
  • Diese Technik bringt uns dem von der Bundesregierung geforderten Breitband-Ausbauziel bis zum Jahr 2018 ein großes Stück näher.
  • Die Anbieter beraten noch zusammen mit der Netzagentur, wer an welchen Stellen ausbauen darf.
  • Das Sparpotenzial für Verbraucher beträgt beim schnellen Internet über 60 Prozent.

Die eigene DSL-Verbindung beschleunigen

Die Geschwindigkeit der DSL-Internetverbindung kann auch bei exakt gleichen Zugangsbedingungen variieren – etwa zu abendlichen Stoßzeiten, wenn das Netz besonders stark ausgelastet ist. Wer dann noch veraltete oder überlastete Geräte verwendet, verlangsamt seine Verbindung zusätzlich. Updates der Software, eine Neuausrichtung des Routers, das Vermeiden von Störquellen oder der Einsatz eines Repeaters können hier Abhilfe schaffen.

Anbieterwechsel: Fristen und Laufzeiten beachten

Neben der Leistung hat sich am DSL- und Kabelmarkt auch die Breite des Angebots verbessert – Anbieter locken Neukunden regelmäßig mit attraktiven Angeboten. Wer sich zu einem Anbieterwechsel entscheidet, sollte bestehende Vertragslaufzeiten prüfen und Kündigungsfristen sowie einen Zeitpuffer für die Kündigung einplanen. Unser Tipp: Beauftragen Sie den neuen Anbieter mit der Kündigung des alten Vertrags. Auch wer vertraglich noch gebunden ist, hat die Möglichkeit, seinen Vertrag aufzuwerten. Sprechen Sie einfach mit Ihrem Anbieter über die Verfügbarkeit einer schnelleren Verbindung.

DSL oder Kabel: Wo liegen eigentlich die Unterschiede?

Die Buchse an der Wand entscheidet: Wer mit DSL surft, nutzt dazu seine Telefonleitung, während Kabelinternet über die TV-Leitung nach Hause kommt. Doch welche Technik leistet eigentlich mehr?

Geschwindigkeit: Highspeed-Internet für alle?

Kabelinternet liefert zum Teil doppelt so hohe Geschwindigkeiten wie DSL: Bis zu 300 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen von Daten erreicht derzeit kein DSL-Anschluss.

Die Geschwindigkeit der DSL-Leitung kann stark variieren – je nachdem, welche Technik am Wohnort eingesetzt wird: Mit ADSL werden nur wenige Mbit/s erreicht, mit VDSL sind dreistellige Bandbreiten drin (bis zu 150 Mbit/s). Die DSL-Geschwindigkeit nimmt ab, je weiter der Hausanschluss vom nächsten Verteiler entfernt ist – anders als beim Kabelinternet, das sich nur bei deutlicher Mehrbelastung verlangsamt.

Triple Play: Wer bietet Internet, Telefon und TV?

Beide Technologien ermöglichen eine Triple-Play-Versorgung. Der Vorteil liegt allerdings bei Kabel. Denn die Möglichkeit zum Fernsehen via DSL hängt von der Geschwindigkeit der Leitung ab: Für Internet-TV muss sie mindestens 16 Mbit Übertragungsvolumen bieten.

Datenschutz-Ratgeber als PDF-Download – Sicherheit im Internet für PC & Laptop 

Verfügbarkeit: Wer versorgt Deutschland besser?

In punkto Verfügbarkeit gewinnt der DSL-Anschluss gegenüber dem Kabelinternet: Mehrere Anbieter erreichen über 95 Prozent der Haushalte – damit ist DSL praktisch überall in Deutschland verfügbar. Kabelinternet ist im Gegensatz dazu noch nicht flächendeckend buchbar: Das Netz erreicht derzeit knapp 65 Prozent aller Haushalte.

Auswahl: Hat der Kunde Alternativen?

DSL-Kunden können fast immer zwischen verschiedenen Anbietern wählen. Dagegen müssen Kabelkunden auch bei der Auswahlmöglichkeit Abstriche machen: Sie sind an den örtlichen Kabelnetzbetreiber, der ihr Bundesland versorgt, gebunden.

Egal, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden – damit der Wechsel reibungslos funktioniert, sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

Die Technik unter die Lupe nehmen

Manchmal ist auch veraltete oder überlastete Hardware dafür verantwortlich, wenn der Internetanschluss lahmt. Hier können Updates der Software, der Einsatz eines Repeaters oder eine Neuausrichtung des Routers Abhilfe schaffen. Mit einem Speedtest kann man überprüfen, wie viel Geschwindigkeit tatsächlich am häuslichen Anschluss ankommt. Um zu prüfen, welche Zugangstechniken am eigenen Wohnort ausgebaut sind, ist ein Verfügbarkeitscheck im Internet zu empfehlen.Kabel Deutschland Internet Kündigung – Vorlage 

Tipps zum Vertragsabschluss

Der richtige Vertrag zeichnet sich nicht nur durch einen günstigen Preis aus, sondern ist auch auf den individuellen Bedarf abgestimmt. Daher

ist es sinnvoll, nur die benötigte Surfgeschwindigkeit zu buchen: Für einen durchschnittlichen Verbrauch genügen in der Regel 16 Mbit/s. Bei der Bestellung gilt es, die Daten sehr sorgfältig einzugeben, da schon kleine Fehler bei den Angaben den Wechsel erschweren können.

 

Generell sollte bei DSL- oder Kabelinternetverträgen auf folgende Punkte geachtet werden:

• Kunden sollten eine möglichst kurze Vertragslaufzeit wählen, um flexibel auf andere Angebote umsteigen zu können. Das Ende der Vertragslaufzeit sollten sie sofort im Kalender markieren, um die rechtzeitige Kündigung nicht zu vergessen

• Interessenten sollten nicht mehr Surfgeschwindigkeit buchen als unbedingt benötigt. Denn mehr Tempo kostet auch mehr. Für ein durchschnittliches Nutzungsverhalten reichen 16 Mbit/s in der Regel aus.

• Kunden müssen auf Erhöhungen der Grundgebühr nach der Mindestvertragslaufzeit achten: Ab dem 24. Monat wird es meist teurer. Ein rechtzeitiger Wechsel lohnt sich – denn nur Neukunden profitieren von besonders günstigen Preisen. Datenschutz-Ratgeber als PDF-Download – Sicherheit im Internet für PC & Laptop

 

Original-Quelle:

http://www.focus.de/digital

Umstritten – Cyanogen baut Werbung für Microsoft in eigenes Android ein

Als der Android-Firmware-Hersteller Cyanogen Inc. vor einiger Zeit eine Partnerschaft mit Microsoft verkündetet, sorgte dies rasch für ausgiebige Spekulationen über die Motivationslage des Windows-Herstellers. Offen blieb dabei allerdings, welche Form diese Kooperation annehmen soll, nun werden die diesbezüglichen Pläne nach und nach offenbar.

Öffnen mit Microsoft

Mit Cyanogen OS 12.1.1 gibt es seit kurzem eine neue Version der Android-Variante für das OnePlus One, und diese nimmt eine Änderung vor, die umgehend für angeregte Diskussionen gesorgt hat. Werden doch jetzt im “Öffnen mit”-Dialog Microsoft-Apps beworben, wie ein Google+-User entdeckt hat. Versuchen die Nutzer nun also etwa eine PDF-Datei zu öffnen, rät Cyanogen OS den eigenen Nutzern zur Installation von Microsoft OneDrive.

Cortana

In den Release Notes zur neuen Version hatte Cyanogen das neue Feature nicht erwähnt. Dort konzentrierte man sich lieber auf die zweite große Neuerung: Die tiefe Integration des Sprachassistenten Cortana in das System.

Mit der neuen Version wird auch Cortana in Cyanogen OS integriert.

Im Gegensatz zur normalen Cortana-Version für Android bietet die Cyanogen-OS-Variante vor allem ein zusätzliches Feature: Die Möglichkeit Sprachanfragen mittels des Hotwords “Hey Cortana” zu starten. Allerdings gibt es dabei auch eine entscheidende Einschränkung: Derzeit ist die Cortana-Integration auf US-amerikanische User begrenzt.

Klarstellung

Bei Cyanogen OS handelt es sich um den kommerziellen Ableger der Android-Firmware Cyanogenmod, die Geräteherstellern angeboten wird. Die Community-Versionen werden hingegen weiterhin unabhängig gewartet, und weisen auch keine der Microsoft-Integrationen auf. (apo, 10.1.2016)

 

Gesehen auf:

http://derstandard.at

Mozilla Foundation: Google-Abhängigkeit beendet, Umsatz gesteigert

Wie im Rahmen der Vorstellung des Finanzberichts bekannt wurde, den die Mozilla Foundation für das Jahr 2014 vorgelegt hat, sind die Firefox-Entwickler nicht mehr finanziell abhängig von Google. Im letzten Jahr der Partnerschaft konnte der Umsatz gesteigert werden.

Statt Google jetzt Yahoo

“Firefox: Mozilla löst sich von Google als voreingestellte Suche”: Unter dieser Überschrift konnten wir Ende letzten Jahres darüber berichten, dass sich die Mozilla Foundation dazu entschieden hatte, die Partnerschaft mit Google zu beenden und dessen Suchmaschine nicht mehr standardmäßig in Firefox voreinzustellen. Jetzt hat die Non-Profit-Organisation den Finanzbericht für das Jahr 2014 vorgelegt, der zeigt: Die Firefox-Macher bleiben abhängig von Suchmaschinen-Betreibern, stellen sich aber deutlich breiter auf.
Wie die Mozilla Foundation im Blogpost zum Finanzbericht 2014schreibt, wurde im letzten Jahr die Mehrheit aller Einnahmen mit Lizenzdeals mit verschiedenen Partnern generiert, die gegen eine Gebühr Funktionen in Firefox einbinden dürfen. Als wichtigste Kunden werden hier Yahoo, Bing, Yandex, Baidu, Amazon und eBay genannt. Ein Blick in den Bericht zeigt, dass das Ende 2014 ausgelaufene Suchabkommen mit Google hier aber noch einen großen Teil zum Umsatz beiträgt.

Laut Denelle Dixon-Thayer, Chief Business und Legal Officer bei Mozilla, erhalte man inzwischen aber keinerlei Zahlungen mehr von Google, obwohl die Suchmaschine in Europa weiter in Firefox voreingestellt ist. “Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung mit Google“, wird Dixon-Thayer von Cnet zitiert. Demnach lasse man sich durch diese Entscheidung aktuell zwar Einnahmen entgehen, gewinne aber Flexibilität zurück.

Umsatz geht nach oben

Im letzten Jahr der Google-Partnerschaft konnte die Mozilla Foundation den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 5 Prozent auf 329,5 Millionen Dollar steigern. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 317 Millionen US-Dollar gegenüber, wobei die Investitionen “in die verschiedenen Produktlinien” über das Jahr um 8 Prozent gesteigert wurden.

Chief Financial Officer Jim Cook deutet gegenüber Cnet an, dass diese Zahlen im nächsten Jahr noch übertroffen werden können – und das vor allem wegen der neuen “sehr guten” Deals, die man mit Partnern wie Yahoo geschlossen habe. “Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Ergebnisse nächstes Jahr zu präsentieren”, so Cook.

 

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winfuture.de/

XXX – Wie Apple, Google und Facebook die Pornobranche zerstören

Seit Jahren gehen immer mehr Nutzer über ihr Smartphone online. Darunter hat die Pornobranche allerdings doppelt gelitten: Einerseits wird es durch mobile Geräte noch leichter, Amateuraufnahmen herzustellen und zu verbreiten – was der Pornobranche schon im Desktop-Bereich zu schaffen machte; andererseits wird Pornografie von einem Großteil der IT-Konzerne schlicht ausgeschlossen. Ein schwerwiegendes Problem: Denn die Nutzungsgewohnheiten haben sich mittlerweile auf den Abruf von Apps verlagert. Viele Nutzer verbringen die meiste Zeit auf Facebook, dort sind erotische Darstellungen ebenfalls verboten.

Steve Jobs lästert über Android und Porno

Flashback ins Jahr 2009: Aus Protest gegen die Politik von Google und Apple, keine pornografischen Anwendungen in ihren App-Stores zu verkaufen, gründet sich das Start-up Mikandi. Android-Nutzer können die App installieren, wenn sie Mikandi über den Browser aufrufen. In einer Pressekonferenz lästert Steve Jobs darüber: Auf Apple-Geräten werde so etwas nie möglich sein. “Es gibt da einen Pornstore für Android, den sich jeder herunterladen kann – auch Kinder. Das ist kein Ort, an den wir wollen.”

Alle gegen Porno

Nach der Erwähnung durch Jobs stiegen die Download-Zahlen von Mikandi übrigens in die Höhe, mit mittlerweile 2,5 Millionen Nutzern ist allerdings nur eine kleine Community entstanden. Die Aussage des mittlerweile verstorbenen Apple-Gründers ist symptomatisch für den Umgang der großen IT-Konzerne mit Pornografie: Google drängt pornografische Suchergebnisse in hintere Teile der angezeigten Liste, Apple blockiert Anwendungen mit nackter Haut. Facebook löschte eine Weile sogar stillende Mütter; noch heute werden Nacktfotos in dem sozialen Netzwerk und dem dazugehörigen Instagram schnell gesperrt.

Kein Ankauf von Technologien

Dazu kommt, dass viele Start-ups und etablierte Technologiekonzerne keinen Handel mit Pornoseiten treiben. Newsletter-, Videobuffering- und Bezahlsysteme müssen da selbst entwickelt werden, obwohl die Gewinnspannen nach dem Siegeszug der kostenlosen Tubes (Youporn, Redtube) sowieso dezimiert sind. Immer mehr Insider warnen deshalb davor, dass die kommerzielle Pornobranche vor dem Aus steht.

Kein sorgenfreie Horizont

Im Bereich Virtual Reality, der als nächste große Nutzungsrevolution gilt, stehen die Vorzeichen nämlich ebenfalls schlecht: Zwar werden erste Virtual-Reality-Pornos bereits sehr positiv beurteilt, doch wollen die großen Konzerne nichts davon wissen. Geht man davon aus, dass Virtual Reality auch primär über Apps ablaufen wird, müssen sich Pornofirmen also weiterhin Sorgen machen. Denn: Oculus gehört zu Facebook, Hololens wird von Microsoft entwickelt – und Google hat erste für Glass entwickelte Porno-Apps sogar bereits entfernen lassen. Angesichts dessen ist es nicht verwunderlich, dass der “Playboy” künftig auf Erotik verzichtet.

 

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Einfluss der Gen YOLO: So ticken Autobauer wie Google

Google und Apple konkurrieren mit den traditionellen Autobauern nicht nur um Kunden, sondern auch um Mitarbeiter.

Den Club-Mate-Becher in der einen Hand, das iPad in der anderen steigt der junge Mann ins Auto. Seine Sprachansage in das, was man früher Armaturenbrett nannte, reicht, und das Vehikel bringt ihn sicher zur Arbeit. Wo auch immer diese heute stattfindet. Während der Mann seinen Tee schlürft, öffnet er die ersten Dokumente, an denen die Frühaufsteher-Kollegen schon arbeiten. Eine Vision? Ja, aber keine allzu ferne. Das Bundesland Bayern, selbsternannter Vorreiter in puncto High-Tech, plant eine Teststrecke für selbstfahrende Autos auf einem Teil der A9. Bekannte Größen wie BMW und Audi proben bereits das sogenannte pilotierte Fahren.

Dennoch: die klassischen deutschen Autobauer stehen beinah auf der Bremse. Das Gefährt der Zukunft – ob man es neudeutsch connected car nennt, intelligentes Auto oder vernetztes Fahrzeug – ist eher bei Google und Apple angesiedelt. Denn diese verstehen den Change besser.

Die alten Autobauer arbeiten evolutionär. Sie sehen ein Gefährt mit vier Rädern, Sitzen, einem Fahrer. Kontinuierlich verbessern sie Fahrgefühl und Sicherheit, preisen ihre Wagen je nach Zielgruppe und Marketing-Sprech als Statussymbol für den erfolgshungrigen Jung-Manager oder als Familienkutsche. Apple, Google und Co. dagegen betrachten das Ganze nicht nur aus Sicht der IT. Sondern aus Sicht disruptiver IT.

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Die Digitale Transformation fordert die Automotive Branche. Welche Chancen eröffnen sich daraus für IT-Experten? Das erfahren Sie auf dem Event „Connectivity statt Hubraum“ am 25. November in München. Profitieren Sie vom Know-how der Business- und Technical-IT-Experts mit Projekterfahrungen bei Audi, BMW und Mercedes. Diskutieren Sie mit!

Jetzt anmelden unter: http://www.automotive-dialog.de.

So enthält ein High-Tech-Auto inzwischen mehr als 100 Millionen Lines of Code. Das ist 15-mal mehr als in manchem Passagierflugzeug. Das Auto als rollendes mobiles Device, in dem Menschen arbeiten oder spielen, mit entfernten Freunden kommunizieren oder eben einfach ihren Tee schlürfen und sich chauffieren lassen.

Chris Urmson, Leiter des Projekts “Google Driverless Car”, schilderte kürzlich auf der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in Frankfurt/M., sein Gefährt verfüge weder über Lenkrad noch über Pedale. Die Symbole des manuellen Fahrens seien nicht mehr nötig. Und: im Flugzeug bräuchten die Passagiere ja auch keine Steuerknüppel.

1.200 neue Mitarbeiter für Apples iCar

“Eigenwillig” finden das deutsche Medien wie beispielsweise das Handelsblatt. Der Spiegel attestiert aber, mit Google wachse ein neuer, ernstzunehmender Konkurrent für die etablierten Autobauer heran. Internet und Unterhaltungselektronik im Auto würden zu einem immer wichtigeren Kaufkriterium, schrieb das Hamburger Nachrichtenmagazin. Außerdem soll schon in vier Jahren Apples iCar in Serie gehen. Wie das Wallstreet Journal aus vertrauten Kreisen erfahren haben will, plant Apple, das Team dafür aufzustocken – von 600 auf 1.800 Mitarbeiter.

Dieser Plan zeigt, dass es für die traditionsreichen Automobilhersteller nicht nur auf dem Kundenmarkt enger wird, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt. Der Berliner Marktforscher Trendence fragte im Sommer dieses Jahres rund 6.600 Informatik-Studenten nach ihrem Wunscharbeitgeber. Google steht bei der Generation YOLO mit 28 Prozent der Nennungen ohnehin schon auf Platz Eins – erst weit dahinter rangiert mit knapp zehn Prozent SAP. BMW liegt mit rund neun Prozent auf Rang drei. Dahinter liegt Audi – der Konzern zählt damit also nicht zu den Top drei.

Die traditionsreichen Autobauer werden einen Gang höher schalten müssen. Das haben sie auch verstanden. “Wir stehen vor der Neuerfindung des Automobils”, erklärte etwa Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche gegenüber dem Mittelstandsportal Deutsche Unternehmerbörse, “aus der Idee des autonomen Fahrens wird eine realistische Perspektive.”

 

zur Webseite:

www.computerwoche.de/a/so-ticken-autobauer-wie-google,3218368

Windows 10 – Microsoft überfordert zu viele User

Mit der Art und Weise, wie Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 10 den Computernutzern aufdrängt, wird immer unangenehmer. Es ist ein ehernes Gesetz, seit es Windows überhaupt gibt. Installiere nie eine neue Windows-Version auf ein bestehendes Windows Betriebssystem. Und genau das bietet Microsoft den Millionen Windows Nutzern über die Windows Update-Funktion an. Viele Leute, die eigentlich mit ihrem Windows 7 oder Windows 8.1 zufrieden sind und sich eingearbeitet haben, installieren sich Windows 10, um die nervigen Einblendungen abzustellen, die einen ständig an das Upgrade erinnern. Das Upgrade mag an den meisten Rechnern funktionieren, die meisten User haben keine Probleme mit Windows 10, dennoch gibt es einfach zu viele, bei denen ein Arbeiten aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich ist.

Nach dem Upgrade auf Windows 10 gibt es sehr häufig Probleme mit der Anti-Virussoftware, mit Gerätetreibern und einzelnen Funktionen, die plötzlich nicht mehr da sind. Auch die Optik ist anders, da muss man sich auch wieder umgewöhnen, was die meisten User hassen. Gerade mit Druckern, Wlan-Modulen, Scannern gibt es mitunter große Probleme. Bei einigen Laptop-Modellen funktioniert die Software nicht mehr, die die sogenannten FN-Tasten steuert. Die Folge: Man kann nicht mehr das Wlan aktivieren oder die Lautstärke per Taste ändern. Im schlimmsten Fall, den ich schon selbst erlebt habe, startet nach dem Upgrade auf Windows 10 der Rechner nicht mehr. Dann benötigt man professionelle PC Hilfe von einem lokalen IT Dienstleister, der sich den Rechner ansehen muss.

 

In den Fällen, bei denen Windows 10 aus solchen Gründen nicht nutzbar ist, hat man für eine gewisse Zeit die Möglichkeit, auf die vorherige Betriebssystemversion zurück zu kehren. Aber auch das birgt Risiken, dass es etwas schief geht. Alles in Allem muss man feststellen, dass die Vorgehensweise von Microsoft zumindest unglücklich ist. Zu viele User erleben eine böse Überraschung beim Upgrade.

Es wird eng für Google: US-Kartellhüter nehmen Android ins Visier

Früher war Microsoft das Lieblingsziel der Wettbewerbsbehörden, diese Rolle nimmt immer mehr Google ein. Das betrifft aber nicht nur die traditionell eher US-skeptischen europäischen Kartellhüter, auch im Heimatland des kalifornischen Konzerns werden die Bedenken gegen die Machtposition des Unternehmens aus Mountain View lauter.

Android und die Google-Apps

Missbraucht Google seine Vormachtstellung am Mobilmarkt bzw. seines Betriebssystems Android? Das ist die Frage, die sich die EU schon länger stellt, laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloombergziehen nun die USA nach. Demnach haben sich die Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) und das Justizministerium auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

Es geht um den Vorwurf, dass Google seine eigenen Dienste auf Android bevorzugt und gleichzeitig Konkurrenten benachteiligt. Diese Untersuchung ist noch nicht offiziell bestätigt worden, Bloomberg beruft sich hierbei auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Erst eine Voruntersuchung

Es ist derzeit aber noch nicht sicher, ob es tatsächlich zu einer formellen Kartell-Untersuchung kommt: Laut den Quellen sind die Ermittlungen noch in einer frühen Phase und könnten noch ergebnislos abgebrochen werden. Bei Bloomberg wird das allerdings als Hinweis oder Beweis gesehen, dass die FTC bereit ist, sich (wieder) mit Google anzulegen. Das nämlich hatten einige Konkurrenten nach der im Sande verlaufenen Untersuchung des Suchmaschinengeschäfts von Google bezweifelt.

Allzu viele Details zu den konkreten Vorwürfen gibt es aktuell nicht, erwähnt werden die Suche selbst und Apps wie Google Maps. Diese sind auf Android vorinstalliert und müssen von den Herstellern von Android-Smartphones auch als Gesamtpaket bezogen werden. Das ist eine Praxis, die Konkurrenten wie App-Anbieter und auch Aftermarket-Firmware-Hersteller kritisieren. 

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Milch statt Business-Deals – Microsofts Sprachassistentin blamiert ihren Chef live auf der Bühne

Eigentlich wollte Microsoft-Chef Satya Nadella auf der Konferenzbühne zeigen, wie gut sein neuer Sprachassistent Cortana funktioniert. Leider zeigte das Programm ihm jedoch statt der gewünschten Risikogeschäfte Möglichkeiten zum Milchkaufen an.

Microsofts digitale Sprachassistentin Cortana hat Konzernchef Satya Nadella bei einem Auftritt hängenlassen. Nadella wollte bei einer Konferenz des Software-Anbieters Salesforce demonstrieren, wie man sich in einer Firma per Spracheingabe aktuell vom Scheitern bedrohte Deals raussuchen lassen kann. Stattdessen zeigte Cortana Möglichkeiten zum Milch-Kauf an.

Die Software verstand Nadellas Satz «Show me my most at risk opportunities» nämlich als «Show me to buy milk at this opportunity». Nach dem zweiten Fehlschlag entfuhr Nadella ein frustriertes «Oh, komm’ jetzt».

Zweiter Versuch brachte die richtige Lösung

Nach dem Versuch wurde die richtige Information bei dem Event in der Nacht zum Donnerstag von Mitarbeitern hinter den Kulissen auf Nadellas Demo-Computer aufgerufen.

Auch Apple hatte schon Probleme mit seiner Sprachassistentin Siri auf großer Bühne. So bat Marketingchef Phil Schiller Siri bei einer Demonstration auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, den Song aus dem Film «Selma» abzuspielen. Die Software rief stattdessen das Lied «Selene» der Band Imagine Dragons auf. Im zweiten Anlauf lief dann der richtige Song.

 

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50 Prozent Preisnachlass: Nach Urteil: MyTaxi wirbt wieder mit Rabatt-Aktion

Wer sein Taxi über die MyTaxi-App bucht und zahlt, spart noch bis zum 4. Oktober 2015 die Hälfte des anfallenden Fahrpreises.

Update (21. September 2015): Rabatt-Aktion gestartet

MyTaxi macht ernst und startet, wie bereits angekündigt, eine neue Rabatt-Aktion. Nachdem die juristische Auseinandersetzung zugunsten des App-Anbieters ausgegangen ist, gewährt der Dienst erneut einen 50 Prozent Preisnachlass auf alle Fahrten in 37 deutschen Städten. Dazu gehören unter anderem Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Köln, Lübeck, Bremen, Hannover, Rostock, Leipzig, Dresden, Düsseldorf, Bonn, Dortmund, Essen, Darmstadt oder Wiesbaden. Die vollständige Liste aller ausgewählten Regionen ist in den Teilnahmebedingungen(unter Punkt 2.2) zu finden. Die Aktion startet am 21. September und läuft bis zum 4. Oktober 2015. Um in den Genuss der reduzierten Beförderung zu kommen, müssen Sie die Fahrten im Geltungsbereich über die MyTaxi-App buchen und zahlen. Als Zahlungsoptionen stehen PayPal oder Kreditkarte zur Auswahl.

Ursprüngliche Meldung: Schlappe für Taxi-Verband

Nicht nur Uber, auch MyTaxi bringt die Taxi-Branche gegen sich auf: Richter am Landgericht Hamburg entschieden jetzt, dass der Taxi-App-Anbieter den Fahrgästen weiter Rabatt-Aktionen anbieten darf (Az. 312 O 225/15). Eine Schlappe für den Deutschen Taxi- und Mietwagenverband, der ein bundesweites Verbot dieser Aktionen durchsetzen will und deshalb im Juli beim Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen eine Rabattaktion von MyTaxi beantragt hatte. Der Grund: Laut Personenbeförderungsgesetz dürfen kommunal festgelegte Taxi-Tarife weder unter- noch überschritten werden. Der Branchenverband fürchtet, dass die Rabatt-Aktionen den Wettbewerb mit den alteingesessenen Taxi-Zentralen aushebeln. Zwar liegt noch keine Urteilsbegründung der Hamburger vor, doch der Branchenverband spricht bereits von einer Fehlentscheidung und denkt über weitere juristische Schritte nach.

 

Stein des Anstoßes: 50 Prozent Rabatt bei MyTaxi

Die Daimler-Tochter MyTaxi führte bereits mehrfach 50-Prozent-Rabattaktionen durch. Fahrgäste, die über die MyTaxi-App zahlen, bekommen die Hälfte des Fahrpreises zurück. Ausgenommen sind die Städte Stuttgart, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen, in denen das Landgericht Stuttgart die Rabatte bereits als wettbewerbswidrig einstufte und untersagte. MyTaxi legte dagegen Berufung ein, das Oberlandesgericht Stuttgart trifft am 24. September eine Entscheidung.

Neue Aktion angekündigt

Nach dem Hamburger Urteil hat MyTaxi bereits die nächste Rabatt-Aktion angekündigt. Sie soll ab dem 21. September zwei Wochen lang in 40 Städten laufen.

Gratwanderung für Daimler

Für den MyTaxi-Eigentümer Daimler ist der Streit übrigens eine heikle Gratwanderung: Der Autokonzern will sich nicht nur im Geschäft mit neuen Mobilitäts-Konzepten etablieren, sondern ist auch ein führender Ausrüster von Taxi-Betrieben. Aus der Taxi-Branche wurde bereits vereinzelt gedroht, verstärkt Autos anderer Hersteller zu nutzen. Bei der aktuellen Aktion setzt MyTaxi im Vergleich zu vorherigen Kampagnen noch eins drauf und befreit die Fahrer von der sonst anfallenden Provisionsgebühr von 7 Prozent. (Mit Material der dpa.)

 
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Apple-Betriebssystem: iOS 9 erhöht die Akkulaufzeit von iPhones deutlich

Produktpflege par excellence: iOS 9 ist da und ist unterm Strich das bessere iOS 8. Kein wirklich neues System, sondern eine konsequente Weiterentwicklung.

Sinnvolle, frische Funktionen, gepaart mit durchdachten kleinen Änderungen an bestehenden Features machen aus dem Update ein Rundum-sorglos-Angebot, das niemand so recht ablehnen kann, aber auch keinen Nutzer vom Hocker haut. Die Redaktion hat sich iOS 9 in der Golden Master genauer angesehen und zeigt die wichtigsten Neuerungen.

iOS 9 kommt für (fast) alle

Die beste Nachricht bei der Vorstellung von iOS 9: Das neue System soll auf allen Geräten laufen, auf denen bereits heute iOS 8 funktioniert! Dazu will Apple einige Optimierungen in iOS 9 vorgenommen haben: So soll sich die Größe von App-Downloads künftig drastisch verringern; beim Download aus dem Store lädt sich nur noch der Teil des Programmcodes, der auch wirklich nötig ist. Eine gute Idee, die manchem 16-Gigabyte-Gerät mehr Leben einhauchen dürfte – zumal Apple auch das iPhone 6S mit 16 Gigabyte anbietet.

Gespannt darf man sein, ob das neue System wirklich schneller ist. Von einem höheren Arbeitstempo würden vor allem ältere Geräte wie das iPhone 4S oder das iPad der dritten Generation profitieren.

So verlangsamte iOS 8 beispielsweise die Anzeige von Fotos. Immerhin: Beim ersten Ausprobieren lief iOS 9 nicht nur vergleichsweise stabil, sondern auch angenehm flott.

 

Installation trotz knappen Speichers

Apple hat dazugelernt: Beim Update auf iOS 8 mussten viele Nutzer haufenweise Apps und Daten löschen, damit das Update überhaupt auf das Gerät passte. Bei iOS 9 gibt es solche Probleme nicht mehr: Das Update benötigt weniger freien Speicher als der Vorgänger – 1,3 statt 4,6 Gigabyte. Beim ersten Ausprobieren auf iPhone 6, iPhone 6 Plus und iPad Air 2 dauerte das Aufspielen entsprechend nur wenige Minuten.

Nach erneutem Eingeben der Apple ID waren die Geräte sofort wieder betriebsbereit. Sollten 1,3 Gigabyte nicht mehr auf das iPhone passen, hält iOS 9 eine neue Funktion bereit: Auf Wunsch deinstalliert das System für die Dauer der Aktualisierung einige Apps, um den nötigen Platz zu schaffen.

So stellt iOS 9 nach erfolgter Installation alle Apps mitsamt der Daten wieder her, damit nichts während der Übergangsphase verloren geht. Gleichzeitig hat Apple die Preise für iCloud-Speicher gesenkt: 50 GB gibt es jetzt für 99 US-Cent pro Monat, ein Terabyte für 9,99 US-Dollar.

Move to iOS für Android-Umsteiger

Apple will auch Android-Nutzern den Umstieg auf ein iPhone leichter machen. Dazu haben die Apple-Programmierer eine eigene Android-App geschaffen: “Move to iOS” soll laut Tim Cook in Kürze im Android App Store zu haben sein.

Es dürfte wohl selten eine App geben, die Google lieber geblockt hätte. Aber ein offensichtliches Blocken von Konkurrenten im eigenen Store dürfte sich Google nicht trauen, besitzt Google doch so das Monopol des einzigen vorinstallierten App Stores auf den Android-Geräten.

Nur für die neue S-Klasse

Eine der größten Neuerungen bei den neuen iPhone 6S und iPhone 6S Plus ist die Steuerung 3D Touch. Dahinter verbirgt sich eine Art rechte Maustaste fürs Smartphone: Drückt man stärker auf den Bildschirm, erscheint auf dem Display ein Pop-up-Fenster. In diesem kann man weitere Funktionen sehr schnell auswählen. Oder man erhält eine Vorschau, etwa auf ein in der Galerie angewähltes Foto.

Die Besonderheit: Man verlässt das aktuelle Fenster nicht, nach Loslassen des Displays ist man wieder an derselben Stelle wie zuvor. Grundsätzlich sollte sich iOS 9 so anpassen lassen, dass auch die Vorgängermodelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus das Ganze ähnlich nutzen können: So wäre denkbar, dass das 3D-Touch-Pop-up sich bei älteren Modellen statt durch Druck durch längeres Halten des Fingers auf eine Stelle auslöst. Leider aber hat Apple keine entsprechende Funktion verraten.

Endlich mit Stromspar-Modus

Laut Apple soll ein iPhone unter iOS 9 schon im normalen Betrieb etwa eine Stunde länger mit einer Akkuladung durchhalten als unter iOS 8. Und tatsächlich: Bei der aktuellen Version ist die Laufzeit deutlich besser. Wie bei Android und Windows Phone gibt es außerdem einen speziellen Stromspar-Modus (Low-Power-Modus), unter dem das Gerät weniger Energie verbraucht.

Nach Aktivierung dieses Modus kommen laut Apple-Versprechen drei weitere Stunden hinzu. Dazu schaltet iOS Push-Dienste ab, Apps aktualisieren sich nicht mehr im Hintergrund und die Parallax-Effekte auf dem Homescreen entfallen. In den Einstellungen lässt sich zudem ablesen, welche Apps in den letzten Stunden am meisten Strom verbraucht haben.

Siri denkt mit

Nach dem Vorbild von Google Now und MicrosoftCortana entwickelt sich Apples Siri jetzt zu einem kompletten persönlichen Assistenten – und versucht automatisch vorauszuahnen, was der Nutzer gerade tun will (Siri Pro-Active). So kann iOS 9 in dem Moment, wo der Nutzer einen Kopfhörer einsteckt, automatisch die zuletzt gehörte Musik starten.

Oder das Hörbuch im Auto aufrufen, wenn das iPhone sich mit der Freisprecheinrichtung des Fahrzeugs verbindet. Termineinladungen, die via E-Mail ankommen, landen automatisch als vorläufiger Termin im Kalender (aber ohne automatische Bestätigung). Zeitgebundene Erinnerungen, die der Nutzer via Siri einspricht, erscheinen ebenfalls im Kalender.

Ist Apple sicherer als Google?

In einem Punkt will sich Apple von Google und Microsoft abgrenzen: Während dort ein Großteil der Intelligenz in der Cloud liegt, betont Apples Software-Entwicklungschef Craig Federighi, die Auswertungen erfolgten rein lokal: “Alles passiert auf dem Gerät! Und es bleibt auf dem Gerät, unter Ihrer Kontrolle.” Die Intelligenz sei mit der Apple ID nicht verbunden und werde auch nicht mit anderen Firmen geteilt.

iOS 9 bringt zudem weitere Sicherheitsfunktionen mit: Bei Handys, die sich per Fingerabdruck (Touch ID) entsperren lassen, setzt Apple einen sechsstelligen Sperrcode als Standard. Außerdem erleichtert der Konzern die Verschlüsselung von Datenverbindungen unter iOS 9.

Das Tablet wird erwachsen

Einige Funktionen von iOS 9 hat Apple speziell für das iPad entwickelt. Sie sollen den Einsatz des Tablets als Notebook-Ersatz erleichtern. So lässt sich die Bildschirmtastatur wie ein Notebook-Trackpad nutzen. Und wer eine richtige Tastatur an sein iPad anstöpselt, erhält neue Tastenkürzel, etwa für den Wechsel zwischen Apps.

Noch wichtiger: Wie schon fürs kommende Mac-Betriebssystem Mac OS X El Capitan angekündigt, lassen sich endlich auch am iPad zwei Apps in separaten Fenstern nebeneinander nutzen. Das bedeutet auch, dass beide Apps in echtem Multitasking parallel laufen.

Die Sache hat allerdings einen Haken: Den neuen Mehrfenster-Modus gibt es ausschließlich für das iPad Air 2. Bei älteren iPads lässt sich aber immerhin eine App zum schnellen Einblenden vorgeben.

Mehrfenster-Funktion am iPhone

Für die Videowiedergabe lässt sich das Multitasking übrigens auch auf dem iPhone nutzen, innerhalb derselben App ist der Nutzen allerdings begrenzt: So kann der Nutzer ein laufendes Video in der YouTube-App per Fingerwisch nach unten in ein verkleinertes Fenster bringen und dort weiter ansehen, während er gleichzeitig in der Liste der Video-Suchergebnisse scrollt. Nach einem Wechsel in eine andere App bleibt das Videofenster aber nicht im Vordergrund.

Apple Pay – Nichts Neues für Deutschland

Im Juli startete das Handy-Bezahlsystem Apple Pay in Großbritannien; beteiligt sind mehr als 70 Prozent der dortigen Banken und über 250.000 Verkaufsstellen. Künftig sollen auch spezielle Kunden-Bonuskarten oder -Kreditkarten erhältlich sein.

Und während die Passbook-App früher vor allem zum Speichern von Tickets taugte, übernimmt die Nachfolge-App Apple Wallet jetzt auch die Bezahlung selbst. Von einem Start in Deutschland war bisher allerdings nichts zu hören.

Notizen aufgehübscht

Dank Continuum-Verbindung lassen sich Notizen geräteübergreifend auf iPhone, iPad und Mac festhalten. Außerdem hat die Notiz-App unter iOS 9 jetzt eine Formatierungsleiste und per Finger lassen sich kleine Zeichnungen malen. Super – die Funktion begeisterte schon beim ersten Ausprobieren. Der Abgleich mit dem Mac klappte allerdings erst, nachdem die Tester dort das Update auf Mac OS X El Capitan aufspielten.

Die Nachrichten-App

Mit der neuen News-App will Apple-Nachrichten leichter lesbar machen: Texte, Fotos und sogar Videos stehen dort in optimierter Form bereit – eine Herausforderung für Konkurrenz-Apps wie Flipboard. Auf deutschen Geräten von iOS 9 war die News-App aber auch in der öffentlichen Beta nicht zu finden.

Mehr Öffis

Nach anfänglichen Schwierigkeiten taugt Apple Maps inzwischen durchaus als Alternative zu Google Maps. Mit iOS 9 bringt Apple Maps auch öffentliche Nahverkehrsmittel auf die Karte; zu jeder Station erscheinen zudem mehrere Alternativstrecken, zuletzt funktionierte das allerdings nur in Berlin.

Außerdem sind Zeitangaben zu Fußwegen enthalten. Was die Verfügbarkeit angeht, so bietet Google allerdings deutlich mehr. In vielen Städten kennt Apple die Bahn- und Busverbindungen noch nicht und schlägt stattdessen einen Spaziergang vor.

Kleine Aufmerksamkeiten

Am erfreulichsten dürften für die meisten Nutzer aber die intelligenten Kleinigkeiten sein, die Apple mit iOS 9 auf das System bringt. So ist es für Nutzer eines 4,7-Zoll-iPhones nun leichter, einen Umlaut zu schreiben (lange auf den Buchstaben drücken) und viele Apps erkennen Flugnummern automatisch. Im nächsten Update auf iOS 9.1 stecken außerdem über 100 neue Emoji (mitsamt Mittelfinger), damit der Chat immer schön lebendig bleibt.

Einschätzung: Auf den ersten Blick enttäuscht der Mangel an Innovationen unter iOS 9. Vieles davon gibt es unter Android, Windows Phone oder in Drittanbieter-Apps schon länger. Der Mehrfenster-Modus etwa findet sich auf Samsung-Galaxy-Phablets schon ewig, auf dem PC seit Windows 7.

Auf den zweiten Blick muss man zugeben: Die präsentierten Neuerungen sind praxisnah, überzeugen schon bei den ersten Beta-Versionen im Test. Spannend bleibt, wie gut iOS 9 wirklich auf Uraltgeräten wie dem iPhone 4S läuft. Mehr Akkulaufzeit, sparsamer Speicherverbrauch und eine bessere Suchfunktion dank Siri machen das iPhone im Alltag tatsächlich deutlich nützlicher.

In zwei Punkten enttäuscht iOS 9 aber dennoch: Wichtige Nutzerwünsche wie ein Mehrnutzer-Modus oder die Unabhängigkeit von iTunes für die PC-Verbindung fehlen weiterhin. Offene Standards wie das Bezahlen via NFC, die Audio-Kopplung von Bluetooth-Lautsprechern per NFC und der Datenaustausch über Bluetooth sind nicht an Bord. Und nicht zuletzt funktionieren viele der groß angekündigten Neuerungen zunächst nur in den USA.

 

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Vodafone, O2, E-Plus, Telekom – Dieser Anbieter hat das beste Netz und den besten Empfang

  • Die Netzabdeckung zwischen den Mobilfunkanbietern variiert oft gewaltig.
  • Insgesamt hat die Telekom die Nase vorn – andere Anbieter holen jedoch auf.
  • Die besten Smartphones finden Sie in unserer Bestenliste.

Egal ob Samsung, Apple oder Sony: Ohne das richtige Netz wird das neue Spitzen-Smartphone zum teuren Briefbeschwerer. Aber bietet die Telekom wirklich das beste Netz? Oder doch eher Vodafone? Und wie schneiden O2 und E-Plus ab? Verschiedene Fachredaktionen führen regelmäßig Tests in Deutschland durch, um das beste Netz zu ermitteln.

Connect: In Zügen schwächeln alle

Die Fachzeitschrift „Connect“ war auf 45.000 Kilometern in ganz Deutschland unterwegs und hat Telefonie und Datenempfang in Städten und unterwegs getestet. Die Telekom liegt in allen Disziplinen deutlich vor ihren Mitbewerbern und bietet gute Sprach- und Datenqualität – egal ob Großstadt, Kleinstadt oder auf der Autobahn. Abzüge gibt es für die Netznutzung in Zügen: Hier hat die Telekom deutlich Nachholbedarf. Trotzdem liegt der Anbieter noch vor Vodafone, O2 und E-Plus.

Die Connect-Redaktion erklärt: So haben wir getestet

Vodafone auf der Überholspur

Vodafone hat im Vergleich zum Vorjahrestest deutlich aufgeholt und kommt in den Städten an den großen Konkurrenten in Magenta heran. In Kleinstädten und im Zug macht Vodafone allerdings keine gute Figur, liefert aber auf den Straßen eine ordentliche Leistung ab. O2 bietet in Großstädten ein gutes Datennetz, kommt dafür aber in Kleinstädten nicht hinterher. Insgesamt schwächelt O2 bei der Telefonie: lange Rufaufbauzeiten sind die Folge. Das Netz von E-Plus bietet dagegen eine gute Sprachqualität, schwächelt allerdings bei der Datengeschwindigkeit in den Städten.

Chip: Test mit Facebook und WhatsApp

Die Experten der Computerzeitschrift „Chip“ haben auf 5600 Kilometern die Autobahnen und Landstraßen Deutschlands getestet und waren mit speziellen Messrucksäcken in den größten Städten jedes Bundeslandes. Auch hier holt die Telekom Spitzenwerte in allen Kategorien. Egal ob Telefonie, mobiles Internet oder LTE-Netz: Der ehemalige Staatskonzern hat die Nase vorn. Während die anderen Anbieter in Sachen Sprachqualität nahe an die Telekom herankommen, bietet die Telekom das beste Datennetz in den Städten. Das Unternehmen liefert hier hervorragende Werte im Auto, im öffentlichen Nahverkehr und zu Fuß.

 

O2 und E-Plus versagen im Datennetz

Vodafone erzielt laut „Chip“ ebenfalls gute Werte in den Städten und kommt bei der Sprachqualität nahe an die Telekom heran. Auf dem Land schwächelt Vodafone dagegen. Das mobile Internet ist insgesamt ordentlich, weißt aber Probleme in Norddeutschland auf. O2 und E-Plus bieten eine ähnlich gute Sprachqualität, verlieren aber viele Punkte im Datennetz. O2 konnte sein mobiles Internet auf dem Land ein wenig ausbauen, weist hier aber im Vergleich zur Telekom und Vodafone noch Defizite auf. E-Plus bietet ein gutes LTE-Netz, allerdings noch nicht in allen Städten.

„Chip“ hat außerdem beliebte Apps wie Facebook und WhatsApp mit den verschiedenen Mobilfunkanbietern getestet und Upload-Geschwindigkeiten gemessen. Auch hier liegt die Telekom deutlich vorne, gefolgt von Vodafone, O2 und E-Plus.

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http://www.focus.de/digital/handy/

Neue Smartphones: Nokia: Rückkehr ins Handygeschäft geplant

Geht es nach Nokia, sollen ab 2016 wieder Smartphones des einstigen Traditionsherstellers in den Läden stehen.

Wie der derzeitige Nokia-Chef Rajeev Suri gegenüber dem Manager-Magazin verraten hat, befindet sich das finnische Unternehmen derzeit auf Partnersuche. Das Ziel: 2016 will das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Da man 2013 alle Fertigungskapazitäten an Microsoft verkauft hat, muss jetzt ein neuer Partner her.

Dabei will man bei Nokia allerdings keine eigenen Fertigungskapazitäten aufbauen. Stattdessen soll der zukünftige Partner die Geräte bauen. Nokia selbst würde die Smartphones designen und den Markennamen per Lizenz zur Verfügung stellen. Ob Nokia für das Projekt einen Partner findet, hängt davon ab, wie viel Potenzial dieser dem einstigen Marktführer zutraut. Zumindest der Nokia-Chef gibt sich zuversichtlich und sieht sich in der Lage, Microsoft im Bereich der mobilen Geräte anzugreifen. Andernfalls könne man es gleich lassen, so der Chef weiter. Mit dem Nokia N1hat Nokia dem taiwanesischen iPhone-Hersteller Foxconn bereits eine vergleichbare Übereinkunft zum Bau von Tablets geschlossen.

Deal mit Microsoft

Mit der Suche nach einem Handybauer kann sich der Konzern allerdings noch Zeit lassen, denn vor 2016 darf Nokia nicht ins Handygeschäft zurück. Bis dahin darf nur Microsoft Smartphones mit der Marke Nokia vertreiben. Die Rechte für die Nutzung des Markennamens bei einfachen Handys liegen sogar bis 2023 bei Microsoft, auch wenn der Software-Riese diesen mittlerweile gar nicht mehr nutzt.

 
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NSA wollte Google Play Store infiltrieren

Die NSA hat laut Snowden-Dokumenten versucht, die App-Marktplätze von Google und Samsung zu infiltrieren.

Neue Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden liefern Hinweise darauf, dass die NSA (National Security Agency) vor einigen Jahren versucht hat, die App-Marktplätze Google Play Store und den Samsung App-Store zu unterwandern. Das berichtet die investigative Enthüllungs-Plattform The Intercept nach einer Auswertung der Dokumente.

Ziel des Geheimdienstes seit es demnach gewesen, sich über die App-Marktplätze den Zugriff auf die Smartphones und Tablets zu verschaffen. Dazu wollte sich die NSA in die verschlüsselte Verbindung zwischen den Smartphones und den App-Marktplatz-Servern einklinken, um Spionagesoftware auf Geräten installieren zu können, die sie abhören wollte. Über diese Spionagesoftware hätten die Geheimdienstlern dann beispielsweise Daten über die Zielperson sammeln können. Zum Plan habe aber auch gehört, eine Zielperson mit falschen Informationen zu versorgen.

An den Plänen zur Infiltrierung der App-Marktplätze waren laut den Snowden-Dokumenten neben der NSA auch Geheimdienstler aus Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien beteiligt. Das Kollektiv wird auch als “Five Eyes” bezeichnet. In Workshops wurde beraten, wie die Pläne umgesetzt werden könnten.

NSA kann Viren in jeder Festplatte verstecken

Dabei wurde auch eine schwere Sicherheitslücke im UC Browser entdeckt, der in Asien besonders beliebt ist. Die Lücke erlaubte ein Ausspähen von SIM-Karten-Nummern, Telefonnummern und anderen Daten. Die Menschenrechtsorganisation Citizen Lab hatte die Lücke im vergangenen Jahr an die Entwickler des Browsers gemeldet. Diese gaben damals an, nichts von der Lücke früher gewusst zu haben. Die Geheimdienstler hatten also die Information über die Lücke – wie in vielen anderen Fällen auch – für sich behalten und nicht an die Entwickler gemeldet, obwohl von der Lücke viele hundert Millionen Nutzer betroffen waren.

Die Dokumente von Snowden verraten nicht, was letztendlich aus den Plänen wurde. The Intercept hat dazu Anfragen an alle Mitglieder des “Five Eyes” versendet. Eine Antwort aber bisher nicht erhalten.

 

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.pcwelt.de/

Verbraucherzentrale: Wochenlange Ausfälle bei Umstellung der Telekom auf All-IP

Verbraucherzentrale

Kunden der Deutschen Telekom klagen über Ausfälle bei der Umstellung auf das sogenannte All-IP. Vom Netzbetreiber kämen keine Antworten oder Hilfe, melden Betroffene einer Verbraucherzentrale.

Bei der Umstellung auf IP-Technik der Deutschen Telekom gibt es offenbar Probleme. Wie die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern berichtet, funktioniert “die Umstellung oft nicht, der Anschluss fällt wochenlang aus, Informationen über die Technik sind unzureichend und Hausnotrufe” werden funktionsunfähig. Häufig erhalten die Betroffenen keine Antwort oder Hilfe vom Netzbetreiber, so dass sie längere Zeit ihr Telefon nicht nutzen können.

Auch andere Netzbetreiber stellen auf All-IP um oder haben das bereits getan. Jürgen Fischer vom Vorstand der Verbraucherzentrale sagte Golem.de auf Anfrage: “Die Beschwerden kommen von Kunden der Telekom. Dort gibt es die Probleme offenbar am häufigsten.” Europaweit seien bereits rund acht Millionen Anschlüsse auf IP-Technik umgestellt, davon in Deutschland fünf Millionen, erklärte die Telekom im März 2015.

Von dem Ultimatum der Telekom, die Sprachtelefonie auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden, sind 300.000 Kunden betroffen. Golem.de berichtete am 23. September 2014, dass die Telekom begonnen hatte, die VoIP-Umstellung in den 54 Städten, in denen zuerst VDSL angeboten wurde, mit Kündigungsdrohungen durchzusetzen. Angeschrieben wurden nur Kunden, deren Vertrag in einigen Monaten auslief und die einen PSTN/ISDN-Anschluss hatten. Ziel war es, bis zum Ende des Jahres 2018 das gesamte Netz in Deutschland auf IP-Technologie umzustellen.

Die Umstellung wurde oft bei einer Tarifänderung vorgenommen. “Das ist nicht akzeptabel. Anbieter müssen Verbraucher ausreichend über die anstehenden Änderungen und Folgekosten informieren, eine Umstellung darf nicht so nebenbei stattfinden”, sagte Matthias Wins, Rechtsexperte der Verbraucherzentrale. Darüber hinaus erfolge die Umstellung nicht im Rahmen der noch verbleibenden Vertragslaufzeit des aktuellen Vertrages. Stattdessen müsse der Verbraucher neue Verträge mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten abschließen oder aber den Anbieter wechseln.

Rechtlich darf die Telekom Kunden nicht ohne neuen IP-Vertrag umschalten.

 

www.golem.de/news/